Kickz-Übernahme Zalando setzt auf Basketball

Zalando will auch offline schneller wachsen. Dazu übernimmt Europas größter Online-Modehändler die auf Basketball spezialisierte Kette Kickz. Zudem wollen die Berliner dieses Jahr über 2000 neue Arbeitsplätze schaffen.
Update: 01.03.2017 - 09:14 Uhr Kommentieren
Europas größter Online-Modehändler will seinen Sport- und Lifestyle-Bereich stärken. Quelle: Reuters
Zalando

Europas größter Online-Modehändler will seinen Sport- und Lifestyle-Bereich stärken.

(Foto: Reuters)

BerlinEuropas größter Online-Modehändler Zalando wagt sich mit dem Kauf der Sportkette Kickz in die Innenstädte. Mit der Übernahme der auf Basketball spezialisierten Kette solle der Sport- und Lifestyle-Bereich gestärkt werden, erklärte das Berliner Unternehmen am Mittwoch. Kickz zählt 15 Ladengeschäfte – darunter in Berlin, Hamburg und München – und verkauft auch Online. Finanzielle Einzelheiten wurden nicht genannt. Die Übernahme soll in der ersten Jahreshälfte abgeschlossen werden.

„Wir investieren, um schnell zu wachsen“, sagte Zalando-Co-Vorstandschef Rubin Ritter. In diesem Jahr sollen insgesamt mehr als 2000 neue Arbeitsplätze geschaffen und 200 Millionen Euro investiert werden. Der MDax-Konzern investiert stetig in IT und Logistik.

Kleider machen Milliardäre
Platz 10: Burberry
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Der Hoflieferant von Queen Elizabeth und Prince Charles gehört zu den luxuriösesten Modelabels der Welt – und zu den teuersten. Gegründet wurde das Unternehmen 1856. Seit 1920 ist Burberry an der Londoner Börse notiert, die Marke ist Mitglied im FTSE 100 Index.

Umsatz 2015: 3,4 Milliarden Euro*

*Geschäftsjahr 2014/15

Quelle: Umsatzrangliste europäischer Bekleidungsmarken nach der Zeitschrift „TextilWirtschaft“, dfv-Mediengruppe

Platz 9: Prada Group
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Die bekannteste Marke der Prada Group ist heute noch Prada, allerdings sind Marke und Unternehmen nicht mehr synonym: Weitere Marken der Prada Group sind Miu Miu, Church’s und The Original Car Shoe. Das Unternehmen Prada wurde 1913 von Mario und Martino Prada gegründet, 1919 stieg der exklusive Hersteller von Handschuhen, Taschen und Koffern zum königlichen Hoflieferanten auf. 1978 übernahm Miuccia Prada, Enkelin von Firmengründer Mario, die Geschäfte und baute die Prada Group zu einem global agierenden Modekonzern aus. Prada eröffnete erst im Jahr 1983 ein zweites Ladenlokal, wie das erste in Mailand liegend.

Umsatz 2015: 3,5 Milliarden Euro

Platz 8: Next
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Der britische Modehändler Next, 1982 gegründet, besitzt mittlerweile nach eigenen Angaben über 500 Geschäfte im Vereinigten Königreich und Irland, sowie „nahezu“ 200 Franchise-Stores in 40 Ländern. Er ist mittlerweile zum führenden Online-Modehändler Großbritanniens aufgestiegen und liefert seine Kollektionen in über 72 Länder. Next setzt auf eigene Designs und vertreibt ausschließlich die eigene, gleichnamige Modemarke.

Umsatz 2015: 5,6 Milliarden Euro

Platz 7: C&A
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Im Jahr 1841 gründeten die Brüder Clemens und August Brenninkmeijer das Unternehmen 'C. en A.' und eröffneten ein Geschäft, das als eines der ersten Kleidung in Konfektionsgrößen verkaufte. Bis heute befindet sich das Unternehmen in mittlerweile sechster Generation in Besitz der Familie Brenninkmeijer. C&A ist mit 1575 Filialen in 21 europäischen Ländern vertreten und beschäftigt rund 35.000 Mitarbeiter.

Umsatz 2015: 6 Milliarden Euro

Platz 6: Primark
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Die erste deutsche Filiale des 1969 gegründeten Textil-Discounters wurde 2009 in Bremen eröffnet, mit mittlerweile 20 Läden ist die Bundesrepublik das Land mit den drittmeisten Primark-Filialen außerhalb des Vereinigten Königreichs. Strategie des irischen Unternehmens ist es, auf in der Regel mehreren tausend Quadratmetern Verkaufsfläche modische Textilien, Schuhe und Accessoires zu extrem niedrigen Preisen anzubieten – damit ist der Konzern anders als andere Textil-Discounter vor allem bei jungen Menschen erfolgreich. Wegen Arbeits-, Lohn- und Produktionsbedingungen in Billiglohnländern steht das Unternehmen immer wieder in der Kritik.

Umsatz 2015: 7,6 Milliarden Euro

Platz 5: Kering
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Das französisch-italienische Modeunternehmen Kering wurde 1963 von dem französischen Unternehmer François Pinault gegründet und bis 2005 von diesem geführt. Seit dem 21. März 2005 wird der Konzern von Pinaults Sohn, François-Henri Pinault (im Bild), geleitet. Der Name Kering dürften nur den Wenigsten bekannt sein. Doch mit Labels wie Puma oder Gucci erreicht der Konzern ansehnliche Umsätze.

Umsatz 2015: 11,5 Milliarden Euro

Platz 4: Christian Dior
7 von 10

Direkt nach dem Zweiten Weltkrieg 1946 gegründet, trug Christian Dior maßgeblich dazu bei, dass sich Paris als Modehauptstadt der Welt etablieren konnte. Insgesamt beschäftigt das Unternehmenskonglomerat über 100.000 Mitarbeiter. Für die Modesparte von Dior arbeiten knapp 3600 Menschen.

Umsatz 2015: 12,3 Milliarden Euro

Zalando bekräftigte zugleich seine Prognose, den Umsatz in diesem Jahr zwischen 20 und 25 Prozent zu steigern. Die Gewinnmarge soll zwischen fünf und sechs Prozent liegen – 2016 wurden 5,9 Prozent erzielt. Dieser Ausblick enttäuschte die Anleger, die Aktie der Berliner gab vor der Börseneröffnung nach.

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) erreichte im vierten Quartal 2016 knapp 96 Millionen Euro, was einer Marge von 8,8 Prozent entspricht. Der Umsatz legte um fast 26 Prozent auf knapp 1,1 Milliarden Euro zu.

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