KiK Streik flammt wieder auf

Nach drei Monaten Pause droht dem Textilunternehmen KiK erneut ein Arbeitskampf. Im Zentrallager in Bönen traten am Freitag knapp 200 Mitarbeiter in den Streik.
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Von dem Zentrallager im Ruhrgebiet werden alle Filialen der Textil-Kette KiK in Deutschland beliefert. Quelle: dpa
Streik in Bönen

Von dem Zentrallager im Ruhrgebiet werden alle Filialen der Textil-Kette KiK in Deutschland beliefert.

(Foto: dpa)

BönenDer Arbeitskampf im Zentrallager des Textil-Discounters KiK in Bönen (Nordrhein-Westfalen) ist nach dreimonatiger Unterbrechung wieder aufgeflammt. Knapp 200 Mitarbeiter traten nach Angaben der Gewerkschaft Verdi am Freitag in den Streik, um der Forderung nach Anerkennung der Einzelhandelstarifverträge für die KiK-Logistik-Beschäftigten Nachdruck zu verleihen. Ein solcher Schritt würde für die Mitarbeiter gut 350 Euro mehr Lohn im Monat bedeuten, wie Streikleiterin Christiane Vogt betonte. Das Unternehmen bekräftigte unterdessen sein Nein zu den Gewerkschaftsforderungen.

Von dem Zentrallager im Ruhrgebiet werden alle Filialen der Textil-Kette in Deutschland beliefert. Nach Gewerkschaftsangaben führte der Streik zu erheblichen Störungen. Eine KiK-Sprecherin sagte indes, die Versorgung der Filialen laufe ohne Verzögerung. Auch am Samstag und am Montag soll der Arbeitskampf weitergehen.

Die Sprecherin sagte weiter, das Unternehmen orientiere sich bei der Bezahlung an den Tarifverträgen der Logistikbranche. Die KiK Logistik GmbH sei „eindeutig als Logistikdienstleister und nicht als Einzelhandelsunternehmen tätig“.


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