Klage wegen angeblichem Vertragsbruch
Amazon zieht gegen Toys 'R' Us vor Gericht

Der Internetversandhändler Amazon.com wirft Toys 'R' Us Vertragsbruch vor und hat den Spielwarenvetrieb verklagt. Amazon macht Anssprüche bis zu 750 Millionen Dollar wegen verloren gegangener Zahlungen und Umsätze geltend. Das Geschäftsverhältnis soll aufgelöst werden.

HB NEW YORK. Toys 'R' Us sei entweder „nicht willens oder nicht in der Lage“ gewesen, in Feiertagswochen vereinbarte Lieferungen von Spitzenspielzeugen zu erfüllen, sagte Amazon. Dies habe Amazons Geschäft geschädigt.

Amazon reagiert auf die von Toy R' Us am 24. Mai angestrengte Klage gegen das Online-Versandhaus. Darin behauptet Toys 'R' Us, Amazon habe einen im Jahr 2000 abgeschlossenen Exklusiv-Vertrag gebrochen. Toys 'R' Us fordert von Amazon 200 Mill. Dollar Schadenersatz mit der Begründung, Amazon lasse zu, dass andere Einzelhändler und Personen Spielzeuge, Spiele und Baby-Produkte über die Amazon-Webseite verkaufen. Dies sei ein Verstoß gegen den 10- Jahresvertrag der beiden Unternehmen. Amazon streitet dies ab. Der Vertrag lasse den Wettbewerb in begrenztem Rahmen zu. Dies sei auf zwei der 104 Vertragsseiten klar nachzulesen.

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