Kölner setzen bei ihrem Geschäft auf Erbbaurecht
Vivacon lässt Verlustzone hinter sich

Das Kölner Immobilienunternehmen Vivacon hat dank eines Verkauf aus seinem Portfolio im im ersten Quartal wieder schwarze Zahlen geschrieben.

HB FRANKFURT. Der Überschuss sei auf 3,1 Mill. € gestiegen nach einem Verlust von 1,18 Mill. € im Vorjahreszeitraum, teilte das im Kleinwertesegment SDax gelistete Unternehmen am Montag mit. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe 5,72 (minus 1,39) Mill. € betragen. Die Gesamtleistung sei um 77 % auf 12,2 Mill. € gestiegen. Vivacon ist darauf spezialisiert, Immobilien von der öffentlichen Hand oder von Unternehmen zu erwerben, sie in separate Eigentumswohnungen aufzuteilen und zu verkaufen.

„Maßgebend für das gute erste Quartal 2005 war insbesondere die lukrative Transaktion eines Portfolios bestehend aus rund 1500 Wohnungsteilerbbaurechten“, teile Vivacon mit. Das Unternehmen wolle auch künftig weitere Grundstücke zum Weiterverkauf beziehungsweise zur Verbriefung kaufen. Vivacon setzt bei seinem Geschäft auf das Erbbaurecht. Die Gesellschaft bleibt Grundstückseigentümer und erhält vom Käufer anstatt eines sofort fälligen Grundstückskaufpreises Erbbauzinsen für die Dauer von 99 Jahren.

Vivacon konnte in den ersten drei Monaten auch seinen Auftragsbestand erhöhen. Dieser habe bei rund 32,2 Mill. € nach 27,6 Mill. € im Vorjahr gelegen. Das Unternehmen erwirtschaftet nach eigenen Angaben eines Großteil seines Jahresergebnisses im zweiten Halbjahr. Im vergangenen Jahr hatte Vivacon seinen Konzerngewinn um 105 % auf 6,97 Mill. € gesteigert. Vorstandschef Marc Leffin hatte im März in einem Interview gesagt, er erwarte 2005 einen Reingewinn von 9 Mill. €.

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