Körber: Standorte sind nicht gefährdet
Metro verordnet Kaufhof stärkeren Sparkurs

Angesichts rückläufiger Umsätze und höherer Verluste zu Jahresbeginn will die Metro bei ihren Kaufhof-Warenhäusern die Kosten noch stärker senken als bisher.

HB DÜSELDORF. Der Vorstandsvorsitzende Hans-Joachim Körber sagte am Freitag, ein wesentlicher Posten seien Einsparungen im Personalbereich. Die Maßnahmen beträfen vor allem die Verwaltung. Warenhaus-Standorte seien nicht gefährdet. Man werde sich außerdem noch stärker auf das erfolgreiche Galeria-Konzept konzentrieren, auf das 87 der 148 Filialen umgestellt sind, und das Kundenkarten-System Payback ausbauen.

Körber bezeichnete die Entwicklung von Kaufhof als "Wermutstropfen" im Abschluss des 1. Quartals. Der Umsatz der Warenhäuser ging in den ersten 3 Monaten um 4% auf 859 Mill. Euro zurück, der operative Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) vergrößerte sich auf 26 Mill. von 4 Mill. Euro. In Deutschland machte Kaufhof mit 795 Mill. Euro 4,8% weniger Umsatz, auf bereinigter Verkaufsfläche betrug das Minus 3,8%. Besonders schlecht sei wegen der abnehmenden Bedeutung des Winterschlussverkaufs der Monat Februar gelaufen, während Januar und März in etwa auf Vorjahresniveau gelegen hätten.

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