Konkurrenten geschwächt
Post reduziert Preise für Firmenkunden

Mit dem Wegfall des Briefmonopols reduziert die Deutsche Post zum Jahresbeginn 2008 das Briefporto für Firmenkunden. „Wir senken die Preise für Massenversender und erweitern außerdem den Kreis der Begünstigten für Rabatte auf das Briefporto“, bestätigte das Unternehmen dem Handelsblatt.

DÜSSELDORF. Unternehmen, die ihre Briefe nach den Vorgaben der Post vorsortieren und bei der Post abgeben, erhalten, nach der Anzahl der Sendungen gestaffelt, künftig Rabatte auf das Porto zwischen acht und 26 Prozent, bisher waren es zwischen drei und 21 Prozent.

Deutlich heruntergefahren wird die Mengenstaffelung, ab der Rabatte fällig werden. So müssen künftig in der Klasse der Groß- und Maxibriefe nur noch 500 statt bisher 5 000 Stück für eine bundesweite Zustellung auf einmal bei der Post abgegeben werden. Sind die Briefe nur für eine Region bestimmt, reichen künftig 100 statt 500 Stück, um Rabatt zu erhalten.

Die Post schwächt damit die durch den drohenden Mindestlohn ohnehin gebeutelten Konkurrenten TNT Post, eine Tochter des niederländischen Postkonzerns TNT, sowie Pin Group, eine Tochter des Zeitungsverlags Axel Springer. Sie haben der Post im lukrativen Markt für Geschäfts- und Werbebriefe bislang durch Niedrigpreise erfolgreich Marktanteile abgejagt.

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