Konkurrenz für UPS und FedEx
Airborne-Aktionäre genehmigen Post-Deal

Die Aktionäre des US-Logistik-Konzerns Airborne haben dem Verkauf des Kuriergeschäfts an die Deutsche Post zugestimmt, die ihren Rivalen UPS und FedEx auf deren Heimatmarkt Konkurrenz machen will.

Reuters SEATTLE. Der Kurs der Post-Aktie legte nach Bekanntwerden des Aktionärsbeschlusses am Donnerstag auf über 14 € zu und lag damit mehr als drei Prozent im Plus.

Das Geschäft mit der Deutschen Post sei von den Aktionären mit deutlicher Mehrheit genehmigt worden, teilte Airborne mit. Die Deutsche Post zahlt insgesamt 1,05 Mrd. Dollar an die Airborne-Aktionäre. Die mit Verlust arbeitende Flugzeugsparte von Airborne wird im Besitz der US-Anteilseigner bleiben. Die Post will das Kuriergeschäft von Airborne mit ihrer US-Tochter DHL zusammenlegen.

Die Post bietet über DHL in den USA derzeit vor allem Transporte per Flugzeug an. Doch damit können Waren nur bis zu Flughäfen, jedoch nicht aus einer Hand zum Endkunden befördert werden. Bei den günstigen Expressdiensten in den USA hatte die Post bislang das Nachsehen. Konkurrenzunternehmen wie UPS, FedEx oder eben Airborne hatten ihre Landtransportnetze am Boden dagegen ausgeweitet.

Die Post erwartet, dass auch die US-Behörden der Übernahme des Kuriergeschäfts von Airborne genehmigen werden. Die US-Behörden hätten bereits signalisiert, dass sie die Pläne der Post akzeptierten, hatte die Post bereits im Mai erklärt.

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