Konkurrenzkampf zwingt zu Kooperationen
Neues Bündnis am Billigflieger-Himmel

Mehrere führende deutsche Billigflieger haben bereits Partnerschaften beschlossen. Nun soll auch Germanwings - getrieben vom wachsenden Preis- und Konkurrenzkampf - diesen Schritt gehen.

HB BERLIN. Die deutsche Billigfluggesellschaft Germanwings kooperiert künftig mit der zweitgrößten britischen Billiglinie BMIBaby. Beide Fluggesellschaften gehören indirekt zum Beteiligungsbereich der Lufthansa. Die Kooperation soll aus Sicht der beiden Unternehmen der erste Schritt zu einer größeren internationalen Billigflugallianz nach dem Vorbild des von Lufthansa geführten weltweiten Flugnetzwerkes Star Alliance sein.

Germanwings und BMIBaby würden jetzt im Vertrieb eng zusammenarbeiten und ihre Flüge künftig gemeinsam vermarkten, teilten die Geschäftsführer von Germanwings und BMIBaby am Freitag in Berlin zu Beginn der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) mit. Eine Kapitalverflechtung sei nicht geplant. „Da beginnt sicher eine sehr spannende und ausbaufähige Entwicklung“, sagte der Chef der Germanwings-Muttergesellschaft Eurowings, Friedrich-Wilhelm Weitholz.

BMIBaby-Chef Tony Davis verwies darauf, dass viele Fluggesellschaften der Star Alliance eigene Billigtöchter gegründet hätten. „Wir haben uns bereits zusammengesetzt, um Kooperationsmöglichkeiten auszuloten und voneinander zu lernen“, sagte Davis. Gespräche laufen den Worten von Davis und Weitholz zufolge mit der skandinavischen SAS-Billigtochter Snowflake und der polnischen Lot, die an der Gründung einer Billigfluggesellschaft arbeite.

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