Konsequenzen für Mitarbeiter unklar
Axel-Springer-Verlag tritt aus Berlin-Brandenburgischem Zeitungsverleger-Verband aus

Die Axel Springer AG und die Ullstein GmbH treten zum 31. März 2005 aus dem Verein der Zeitungsverleger Berlin und Brandenburg aus. Gewerkschaft ver.di spricht von Tarifflucht.

HB BERLIN. Die Axel Springer AG und die Ullstein GmbH treten zum 31. März 2005 aus dem Verein der Zeitungsverleger Berlin und Brandenburg aus. Das sagte eine Sprecherin am Freitag in Berlin. Das Medienhaus bleibe aber Mitglied in der Hamburger Sparte des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV).

Was der Austritt für die Mitarbeiter bedeutet, ist noch unklar. Der Verdi-Landesbezirk Berlin-Brandenburg kritisierte den Austritt der Axel Springer AG und sprach von «Tarifflucht». Springer-Sprecherin Edda Fels wies den Vorwurf zurück und sagte, an der Tarifbindung im Springer-Verlag ändere sich gar nichts. Der Austritt erfolge, weil die Mitgliedschaft in Hamburg ausreiche. Zur Kostenersparnis äußerte sie sich nicht.

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