Konsumgüter: Asien-Nachfrage verunsichert Luxus-Hersteller Richemont

KonsumgüterAsien-Nachfrage verunsichert Luxus-Hersteller Richemont

Der Luxus-Konzern Richemont wagt es nicht zu schätzen, ob das Geschäft in Asien weiter florieren wird. Die Wechselkurse beeinflussen das Geschäft stark. Das Weihnachtsquartal lief schwächer als im Vorjahr.
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ZürichEin schwaches Asiengeschäft hat den Luxusgüterhersteller Richemont im Weihnachtsquartal gebremst. In den drei Monaten bis Ende Dezember stiegen die Umsätze im Konzern um neun Prozent auf 2,862 Milliarden Euro, wie der Hersteller von Edeluhren und teurem Schmuck am Montag mitteilte.

Zu konstanten Wechselkursen gerechnet betrug die Zunahme fünf Prozent. Vor einem Jahr war das Wachstum noch deutlich stärker ausgefallen. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem Wachstum des Konzernumsatzes von zehn Prozent gerechnet. Zu konstanten Wechselkursen hatten sie ein Plus von 7,6 Prozent prognostiziert.

In Asien wuchsen die Verkäufe allein wegen der Wechselkursentwicklung um sechs Prozent auf 1,12 Milliarden Euro, zu konstanten Wechselkursen stagnierte der Asienumsatz. Die weiteren Aussichten in Asien seien schwer abzuschätzen, erklärte Richemont. Es sei derzeit unklar, wie sich das Geschäft in der Region Asien-Pazifik in naher Zukunft entwickeln werde.

Im Weihnachtsquartal 2011 hatten die Schweizer die Verkäufe insgesamt um 24 Prozent gesteigert. In Asien war der Umsatz um 36 Prozent nach oben geschnellt. Bei Richemont läuft das Geschäftsjahr von April bis März.

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