Konsumgüter Unilever wächst langsamer

Die Quartalszahlen von Unilever zeigen einen anhaltenden Trend: Während der Umsatz in den Industrieländern schrumpft, legen die Schwellenländer kräftig zu. Insgesamt verlangsamt sich das Wachstum des Konzerns allerdings.
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Während der Unilever-Umsatz in Europa und in den USA schrumpft, ging er in Asien um fast sieben und in Lateinamerika sogar um mehr als zwölf Prozent nach oben. Quelle: Reuters

Während der Unilever-Umsatz in Europa und in den USA schrumpft, ging er in Asien um fast sieben und in Lateinamerika sogar um mehr als zwölf Prozent nach oben.

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LondonKräftiges Wachstum in Asien und Südamerika hat den weltweit zweitgrößten Konsumgüterkonzern Unilever (u.a. „Rama“, „Dove“) trotz des Preiskampfs in Europa im vierten Quartal auf Kurs gehalten. Während der um Währungsschwankungen und Zukäufe bereinigte Umsatz auf dem Heimatkontinent und auch in den USA schrumpfte, ging er in Asien um fast sieben und in Lateinamerika sogar um mehr als zwölf Prozent nach oben.

Weltweit standen damit gut vier Prozent organisches Umsatzwachstum auf 11,8 Milliarden Euro in den Büchern, wie der niederländisch-britische Konzern am Dienstag mitteilte. Das war etwas mehr als Experten dem Hersteller von Produkten wie Dove-Seife, Knorr-Fertiggerichten oder Magnum-Eis zugetraut hatten.

Für das Gesamtjahr 2013 ergab sich ein ähnliches Bild: Während der Umsatz in den Industrieländern schrumpfte, legten die Schwellenländer kräftig zu. Insgesamt verlangsamte sich das Wachstum aber. Nach knapp sieben Prozent im Jahr 2012 stiegen die Einnahmen 2013 nur noch um etwas mehr als vier Prozent. Unter dem Strich blieben nach Minderheiten mit 4,84 Milliarden Euro fast elf Prozent mehr Gewinn als vor einem Jahr.

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  • dpa
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