Konsumgüterkonzern

Konjunkturabkühlung bremst Unilever

Die Schwächen im Hoffnungsmarkt China haben Unilever im dritten Quartal belastet. Der Umsatz des Konsumgüterkonzerns ist deutlich gefallen. Auch in Europa laufen die Geschäfte des Dove-Seifen-Herstellers nicht besser.
Update: 23.10.2014 - 12:12 Uhr Kommentieren
Dove-Shampoos in einem Supermarkt in Indien: Die Konjunkturabkühlung in den Schwellenländern macht Unilever zu schaffen. Quelle: Reuters

Dove-Shampoos in einem Supermarkt in Indien: Die Konjunkturabkühlung in den Schwellenländern macht Unilever zu schaffen.

(Foto: Reuters)

LondonDie schwächelnde Weltwirtschaft bremst den britisch-niederländischen Konsumgüterkonzern Unilever. Vor allem die Konjunkturabkühlung in den Schwellenländern – insbesondere in China – mache den Geschäften weiterhin zu schaffen, teilte der Hersteller von Magnum-Eis, Knorr-Suppen und Dove-Seife am Donnerstag mit. Aber auch in Europa sei eine Wende nicht in Sicht. Lediglich in Nordamerika laufe es etwas besser.

Der Umsatz des Nestle -Konkurrenten fiel im dritten Quartal um zwei Prozent auf 12,2 Milliarden Euro. Bereinigt um Sondereffekte stiegen die Erlöse zwar um 2,1 Prozent, sie blieben aber deutlich hinter den Expertenprognosen zurück. „Die makro-ökonomischen Bedingungen setzen die Verbraucher weiter unter Druck“, sagte Konzernchef Paul Polman.

Die Entwicklung verschreckte die Anleger: Unilever-Aktie gab im frühen Handel rund vier Prozent nach.

  • rtr
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