Konsumstimmung hat sich aufgehellt
Handel setzt auf Tage nach Weihnachten

Nach dem kräftigen Endspurt kurz vor Weihnachten setzt der Einzehandel nun auf ein lebhaftes Geschäft bis zum Jahresende. Nach Meinung des Sprechers des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels (HDE) Hubertus Pellengahr werden die Menschen bereits an diesem Samstag „in Scharen in die Städte strömen“.

HB HAMBURG. Die Konsumstimmung habe sich ein wenig aufgehellt. Der Handel hoffe nun, dass dies in einen anhaltenden Trend münde und die Steuersenkungen im Einzelhandel im nächsten Jahr zu einem leichten Umsatzplus führten. Aber auch dann bleibe der Handel aber deutlich hinter der allgemeinen Entwicklung zurück, sagte Pellengahr.

Insgesamt sei man aber vom Weihnachtsgeschäft enttäuscht. Wegen der Kaufzurückhaltung sei das Ziel nicht erreicht worden, an das Vorjahresniveau anzuknüpfen. „Wir werden drei bis vier Prozent darunter liegen“, sagte er Heiligabend im NDR. Daran änderten auch die letzten „erfreulichen Tage und die hohen Umsätze“ nichts mehr.

Kurz vor der Bescherung hatten sich viele Menschen Heiligabend noch einmal in den Einkaufstrubel gestürzt, um auf den letzten Drücker Weihnachtsgeschenke zu ergattern. „Heute ist der typische SOS-Tag - Socke, Oberhemd, Schlips, die Notgeschenke eben“, sagte ein Münchner Händler. Vor allem Männer seien unterwegs, stellte Kaufhof- Geschäftsführer Ralf-Peter Irrenberg in Halle fest. „Die merken immer erst am 24., dass Weihnachten ist.“ Außerdem stürmten die Kunden die Lebensmittelabteilungen.

Der Umsatz an den letzten Tagen vor Heiligabend hat den Handel zuversichtlicher gestimmt. „Wir sind alle ganz begeistert von dem Geschäft seit Samstag“, sagte Kaufhof-Manager Gero Haas in München. „Die letzten Tage hätten „richtig Hoffnung gemacht. Wir sind froher Dinge“, sagte ein Kaufhausmanager. Er rechnete zwischen Weihnachten und Silvester mit einem erneuten Ansturm, wenn die Geschenkgutscheine eingelöst werden.

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