Kontraproduktive Belastungen
Geschäftsreisende kritisieren Preiserhöhung der Lufthansa

Mit deutlichen Worten hat Michael Kirnberger, Präsident des Verbandes Deutsches Reisemanagement, die jüngsten Preiserhöhungen der Lufthansa im Gespräch mit dem Wirtschaftsmagazin €uro (Donnerstagsausgabe) kritisiert. „Lufthansa versucht, ihr Kostenproblem zu Lasten der Geschäftsreisenden zu lösen“, sagte Kirnberger.

Frankfurt, 19.4.2004 Die Fluggesellschaft hat die Ticketpreise in der Business Class um sechs Prozent angehoben. „Dies sind Mehrkosten für die Reisebudgets, die die deutschen Unternehmen nicht ohne weiteres verkraften können“, sagte Kirnberger, der zugleich auch Travelmanager des Pharma-Unternehmens Merck ist. Kirnberger fordert eine Abschaffung der Business Class auf innerdeutschen Flügen und die Einrichtung einer Einheitsklasse zu einem attraktiven Preis. Ansonsten würden mehr und mehr Geschäftsreisende zu Konkurrenten der Lufthansa wechseln. „Firmen rund um Köln oder München weichen jetzt schon gezielt auf die dort starken Billigflieger aus“, sagte er gegenüber Euro. Auch die Deutsche Bahn würde durch die Preispolitik der Lufthansa einen Schub erhalten.

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