Konzern hat ein hartes Quartal hinte sich
Carrefour will Bargeldbestände aufbessern

Der französische Konzern Carrefour will sich einem Zeitungsbericht zufolge von seinen Einzelhandelsgeschäften in Japan trennen und damit seine Bargeldbestände aufbessern. Kreisen zufolge will die Einzelhandelskette noch für dieses Jahr eine Gewinnwarnung aussprechen.

HB TOKIO/PARIS. Unter Berufung auf dem Unternehmen nahe stehende Kreise berichtete das „Asian Wall Street Journal“ am Dienstag, der weltweit zweitgrößte Einzelhandelskonzern könne durch den Verkauf von Geschäften und Immobilien in Japan bis zu 400 Millionen Dollar einnehmen. Insgesamt betreibt Carrefour Japan acht Kaufhäuser in dem fernöstlichen Land. Als potenzielle Käufer nannte die Zeitung den US-Konzern Wal-Mart Stores, den japanischen Konkurrenten Aeon Group und die britische Supermarktkette Tesco. Wal-Mart versucht derzeit sein Japangeschäft auszubauen und hat Interesse an einer Investition in das angeschlagene japanische Unternehmen Daiei signalisiert.

Unternehmenskreisen zufolge wird Carrefour eine Umsatz- und Gewinnwarnung für das Gesamtjahr aussprechen. Der Konzern will am Berichtstag nach Börsenschluss in Paris die Umsatzzahl für das dritte Quartal mitteilen. Den Kreisen zufolge werde dies zeigen, dass der Handelskonzern ein hartes Quartal hinter sich hat, vor allem in seinen französischen Supermärkten, bei denen der Abwärtstrend bislang nicht gestoppt werden konnte.

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