Konzern will Mehrheit an zwei Versorgern
Eon steht kurz vor Übernahme in Bulgarien

Die Eon Energie AG steht kurz vor der angestrebten Übernahme in Bulgarien. Die Verhandlungen zwischen der bulgarischen Privatisierungsagentur und dem deutschen Energiekonzern über die Übernahme zweier Versorgergruppen im Nordosten des Landes wurden abgeschlossen und der Vertrag paraphiert.

eka/gil SOFIA/DÜSSELDORF. Danach wird Eon den Zuschlag für einen Anteil von 67 Prozent erhalten und 140,7 Mill. Euro zahlen. Ein Sprecher von Eon Energie bestätigte, dass die Verhandlungen sehr weit fortgeschritten, aber noch nicht abgeschlossen seien. Nun muss noch der Aufsichtsrat der Privatisierungsbehörde dem Vorvertrag zustimmen und auch der Ministerrat die Beteiligung genehmigen. Bei Vertragsabschluss muss Eon mindestens 20 Prozent der Kaufsumme überweisen.

Nach den Privatisierungsregeln darf der neue Eigentümer die Anteile bis 2008 nicht weiter verkaufen. Ausnahmen werden nur für die Europäische Bank für Wiederaufbau und die Weltbank-Tochter IFC zugelassen. Weitere Stromversorger in Bulgarien sind an andere Käufer gegangen. Die lukrativste Versorgergruppe im Westen geht an die tschechische CEZ für 281,5 Mill. Euro. Die österreichische EVN erhielt den Zuschlag für die Versorger im Südosten für 271 Mill. Euro.

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