Konzernverlust weitete sich um gut 50 Prozent aus
Tui ist tief in die roten Zahlen gerutscht

Europas größter Touristikkonzern Tui spürt aber die anziehende Reiselust und zeigt im ersten Quartal 2004 im Kerngeschäft Fortschritte.

HB FRANKFURT. Das Unternehmen ist im traditionell schwachen ersten Quartal aber tiefer in die roten Zahlen gerutscht als im Vorjahr. Allerdings verbesserte sich das Ergebnis der Kernsparte Touristik deutlich. Angesichts weiterhin leicht steigender Buchungszuwächse für die Sommersaison zeigte sich Tui am Donnerstag für das Gesamtjahr 2004 unverändert optimistisch.

Der operative Verlust vor Steuern und Abschreibungen (Ebta) habe sich auf 209 Mill. Euro (Vorjahr: minus 88 Mio Euro) erhöht, teilte Tui mit. Das Unternehmen traf damit aber die Erwartungen der Analysten. Der Konzernverlust weitete sich um gut 50 Prozent auf 149 Mill. Euro aus. Hauptgrund sei das Fehlen von Verkaufserlösen, die im Vorjahr mehr als 200 Mill. Euro Buchgewinn ausgemacht hatten, hieß es. Bereinigt um diese Sondererträge habe sich der operative Konzernverlust im ersten Quartal um 21 Prozent auf 227 Mill. Euro verringert. Der Umsatz fiel infolge der im vorigen Jahr verkauften Handelstochter AMC um 6,8 Prozent auf 3,52 Mrd. Euro.

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