Kooperation mit Handelskette Plus
Coca-Cola plant neue Flasche für Discounter

Coca-Cola will nach Absatzeinbußen wegen des Einwegpfands wieder in die Regale der deutschen Discounter kommen. Mit der Supermarktkette Plus wurde nun vereinbart, Coca-Cola, Fanta und Sprite in speziellen 1,25-Liter- Flaschen zu verkaufen, sagte ein Coca-Cola-Sprecher .

HB BERLIN. Eine Vielzahl neuer Flaschenformate auch für andere Handelsketten einzuführen, sei aber nicht geplant. Ziel bleibe ein baldiges nationales Rücknahmesystem.

Hintergrund des Schritts bei Plus sind die „Insellösungen“ bei Discountern seit Einführung des Pflichtpfands. Sie bieten nur noch solche Einwegbehältnisse an und nehmen sie auch wieder zurück, die äußerlich erkennbar in eigenen Filialen gekauft wurden. Daran hatte sich Coca-Cola nicht beteiligt. So fielen beispielsweise bei Lidl, wo spezielle Flaschen eingeführt wurden, die Produkte deshalb aus dem Sortiment.

Die mangelnde Präsenz bei den Discountern gilt bei Coca-Cola neben dem kühleren Wetter als Grund für Rückgänge im deutschen Markt. Im zweiten Quartal 2004 war der Absatz um 15 Prozent gesunken. Bei Plus werde eine eigene glattwandige Flasche eingesetzt, die vor einigen Jahren für Werbezwecke entwickelt worden sei, sagte der Sprecher. Die Abfüllung läuft im Werk im brandenburgischen Genshagen. Grund für das Nein, sich an einheitlichen Systemen bei Discountern zu beteiligen sei auch, dass die Form der Flasche einen Teil der Marke ausmache.

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