Korrupstionskandal
Erste Sitzung im Ikea-Prozess abgebrochen

Der erste Prozess im Bestechungsskandal bei Bauten des schwedischen Möbelherstellers Ikea ist am Mittwoch vor dem Amtsgericht Frankfurt nach knapp einer Stunde abgebrochen worden. Zuvor hatte der wegen Vorteilsgewährung und Steuerhinterziehung angeklagte Bauunternehmer aus Westfalen die Aussage verweigert.

HB FRANKFURT/MAIN. Die Staatsanwaltschaft legt dem 59-Jährigen zur Last, zwischen 2000 und 2002 an zwei Verantwortliche der IKEA-Bautechnikabteilung insgesamt 146 000 DM (74 680 Euro) Schmiergeld gezahlt zu haben. Dafür soll seine Firma millionenschwere Aufträge bei Neubauprojekten in Hamburg, Baden-Württemberg und Bayern erhalten haben. Das Gericht meldete einen umfangreichen Bedarf an Akteneinsicht an. Erst danach soll ein neuer Termin bestimmt werden.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%