Korruptionsbekämpfung
Datenaffäre: Tansnet fordert klare Zuständigkeiten bei Bahn

Die Gewerkschaft Transnet fordert Konsequenzen aus der Datenaffäre bei der Bahn. Im Konzern sollten Zuständigkeiten klarer aufgeteilt werden, lautet eine Forderung.

HB HAMBURG. Die Bereiche Sicherheit und Revision dürften nicht wie bisher unkontrolliert oder sogar gegeneinander arbeiten, sagte der Transnet-Vorsitzende und Vize-Chef des Bahn-Aufsichtsrates, Alexander Kirchner, dem Magazin "Der Spiegel". Mit dem Compliance-Ausschuss des Aufsichtsrates müssten "bereits im Vorfeld Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung abgestimmt und dem Ausschuss Zwischen- und Endergebnis der Ermittlungen präsentiert werden".

Dieser Ausschuss wurde Mitte Februar gebildet und hat die Aufklärung des umstrittenen Abgleichs von Daten von bis zu 170 000 Bahn-Beschäftigten mit Daten von Lieferanten an sich gezogen. Sonderermittler wollen dem Aufsichtsrat am kommenden Mittwoch ihren Abschlussbericht zur Datenaffäre vorlegen, die Bahnchef Hartmut Mehdorn den Posten kostete. Kirchner verlangte im "Spiegel", das Thema Transparenz und Datenschutz bei der Bahn aufzuwerten: "Es muss ja kein eigenes Vorstandsressort her, aber es muss im Vorstand verankert werden."

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