Krankenhausbetreiber
Rhön-Klinik Gießen-Marburg aus den roten Zahlen

Der Klinikbetreiber Rhön-Klinikum hat die Universitätsklinik Gießen-Marburg eineinhalb Jahre nach der Übernahme in die Gewinnzone geführt. Das hessische Krankenhaus trug damit zur kräftigen Steigerung des Vorsteuer-Ergebnisses im zweiten Quartal bei.

HB GIESSEN. Im ersten Halbjahr habe das privatisierte hessische Klinikum rund 400 000 Euro Überschuss erwirtschaftet, nachdem vor einem Jahr ein Verlust von 5,6 Millionen Euro zu Buche stand, teilte Rhön-Klinikum am Donnerstag in Bad Neustadt an der Saale mit. Gießen-Marburg war die erste und bislang einzige Privatisierung einer Uniklinik in Deutschland.

Die Wende in Gießen-Marburg trieb auch das Konzernergebnis des fränkischen Klinikbetreibers. Im ersten Halbjahr steigerte das Unternehmen das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 14 Prozent auf 81 Millionen Euro und lag damit im Rahmen der Analystenerwartungen. Die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) verbesserte sich auf 8,1 Prozent von 7,5 Prozent. Der Konzerngewinn lag bei 53 Millionen Euro, ein Plus von 15 Prozent.

„Wir sind überzeugt, den positiven Trend im zweiten Halbjahr fortsetzen zu können“, sagte Rhön-Vizechef Gerald Meder. Für 2007 erwartet der Vorstand unverändert einen Umsatz von zwei Milliarden Euro und einen Gewinn von 102 Millionen Euro.

Im ersten Halbjahr erhöhte sich der Konzernumsatz um sieben Prozent auf eine Milliarde Euro. Zu dem Anstieg habe neben Gießen-Marburg auch das Kreiskrankenhaus Köthen beigetragen, das Rhön-Klinikum zu Jahresbeginn übernommen hatte, hieß es. Aus eigener Kraft wuchs das Unternehmen rund drei Prozent.

Rhön-Klinikum behandelte im ersten Halbjahr 782 718 Patienten, 15,5 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Dabei zog vor allem die Zahl ambulanter Behandlungen kräftig an.

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