Krankenhauskonzern
Mehr Patienten bescheren Rhön-Klinikum mehr Gewinn

Die Krankenhäuser des Rhön-Klinikum-Konzerns haben 2011 rund 11,5 Prozent mehr Patienten behandelt als im Vorjahr. So konnte das Unternehmen seinen Gewinn steigern - trotz der Einsparungen im Gesundheitssystem.
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DüsseldorfMehr Patienten, mehr Umsatz, mehr Gewinn: Der Klinikbetreiber Rhön-Klinikum hat dank eines deutlichen Patientenanstiegs im vergangenen Jahr gut verdient. Zwar bekommt auch der fränkische Krankenhauskonzern die Sparanstrengungen im Gesundheitssystem zu spüren. Dennoch erwartet das auf die Sanierung defizitärer Kliniken spezialisierte Unternehmen auch 2012 gute Geschäfte. „Wir rechnen wiederum mit einer steigenden Nachfrage in unseren Krankenhäusern und einem entsprechenden Ergebnisbeitrag“, erklärte Finanzvorstand Erik Hamann zur Vorlage vorläufiger Geschäftszahlen.

In den Kliniken der Gruppe wurden im vergangenen Jahr etwa 2,28 Millionen Patienten behandelt. Dies entspricht einem Zuwachs von 11,5 Prozent zum Vorjahr. Das neben Asklepios und der Fresenius-Tochter Helios zu den größten privaten Klinik-Betreibern in Deutschland zählende Unternehmen setzte 2,63 Milliarden Euro um - ein Plus von drei Prozent. Zuletzt hatte sich Rhön noch 2,65 Milliarden Euro vorgenommen; Analysten hatten mit etwa 2,64 Milliarden Euro gerechnet.

Der Konzerngewinn erhöhte sich um elf Prozent auf 161 Millionen Euro und damit etwas stärker als von Rhön mit 160 Millionen prognostiziert. Experten hatten im Schnitt 162 Millionen Euro erwartet. Operativ (Ebitda) legte der Klinikbetreiber um fast zehn Prozent auf 337 Millionen Euro zu, die Schätzung lag hier im Schnitt bei 346 Millionen Euro. Unter anderem wegen hoher Material- und Personalkosten war der operative Gewinn von Rhön zuletzt nur stabil geblieben, was die Anleger verschreckt hatte. Das Unternehmen hatte jedoch ein stärkeres Wachstum für das Schlussquartal in Aussicht gestellt.

Zurzeit besitzt der Konzern bundesweit 53 Kliniken und 38 Medizinische Versorgungszentren. Auch die Universitätsklinik in Gießen und Marburg gehört zur Rhön-Gruppe.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Und nun stelle man sich doch mal diesen Horror vor, dass man den Menschen zeigt, wie sie wirklich GESUND leben können.

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