Krebs erregende Substanzen
Toys „R“ Us startet Rückrufaktion für Babylätzchen aus China

Nach dem millionenfachen Rückruf von in China produziertem Spielzeug des weltgrößten Herstellers Mattel gerät jetzt auch Kinderkleidung aus dem Schwellenland als gesundheitsgefährdend ins Visier.

HB WASHINTON/WELLINGTON. Der US-Spielwarenhändler Toys „R“ Us startete eine landesweite Rückrufaktion für eine Million Baby-Lätzchen aus China. Neuseeländische Wissenschaftler fanden nach einem Zeitungsbericht vom Sonntag hohe Konzentrationen einer Krebs erregenden Substanz in Kinderkleidung aus China.

Wie die multinationale Firma Toys „R“ Us, die auch in Deutschland zahlreiche Filialen hat, in Wayne (US-Bundesstaat New Jersey), mitteilte, sei diese Entscheidung wegen des Bleigehalts in den Vinyl- Lätzchen und möglicher Gesundheitsrisiken für Kleinkinder gefällt worden.

Der festgestellte Bleigehalt liege aber nicht über dem in den USA gesetzlich vorgeschriebenem Grenzwert. Die US-Supermarktkette Wal-Mart hat der „New York Times“ vom Samstag zufolge bereits vergangene Woche in China produzierte Vinyl-Lätzchen wegen Schadstoffe zurückgerufen.

Die leitende Mitarbeiterin der Staatsanwaltschaft von Chicago (Illinois), Cara Smith, betonte: „Es gibt kaum ein Produkt, das näher am Kleinkind ist...Kinder nehmen die Lätzchen in den Mund“.

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