Kreditkartenanbieter
Mastercard-Nutzer zeigen sich spendabel

Der Gewinn des Kreditkartenanbieters stieg im ersten Quartal des Jahres um mehr als ein Fünftel. An der Börse war man mit den Ergebnissen dennoch nicht zufrieden. Die Aktie fiel im vorbörslichen Handel.
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PurchaseDas Bezahlen mit Kreditkarte wird immer beliebter. Das wiederum füllt dem Anbieter Mastercard die Kasse. Im ersten Quartal stieg der Gewinn des Visa-Konkurrenten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 21 Prozent auf unterm Strich 682 Millionen Dollar (519 Mio Euro). Weltweit sind 1,8 Milliarden Karten mit dem Mastercard- oder Maestro-Logo im Umlauf.

„Die Kunden freunden sich anhaltend mit dem elektronischen Bezahlen an“, erklärte Firmenchef Ajay Banga am Mittwoch. Über die Systeme von Mastercard lief zu Jahresbeginn die unglaubliche Summe von 849 Milliarden Dollar. Das war ein Zuwachs von 18 Prozent. Auch die Einkäufe im Ausland legten kräftig zu, etwa bei Urlauben oder Bestellungen über die Grenzen hinweg.

Bereits der Rivale American Express hatte jüngst geglänzt. Im Gegensatz zu American Express verleihen Mastercard und auch Visa das Geld aber nicht selbst, sondern sie übernehmen nur die Abwicklung der Zahlungen und kassieren dafür Gebühren. Das Risiko unbezahlter Kartenschulden tragen damit die Partner, was zumeist Banken sind.

Die Erträge von Mastercard - die gesamten Einnahmen - stiegen im ersten Quartal um 17 Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar. Die Börsianer waren dennoch unzufrieden. Die Aktie fiel vorbörslich um 3 Prozent. Visa wollte seine Geschäftszahlen an diesem Mittwochabend (2. Mai) bekanntgeben.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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