Kreuzfahrtschiff „Aidaprima“ Aida nimmt neues Flaggschiff in Empfang

Der Markt für Kreuzfahrttourismus boomt weiter. Die deutsche Aida-Reederei hat nun ihr neues Flaggschiff in Empfang genommen: Die „Aidaprima“ verfügt über 1643 Kabinen – sowie zwölf Restaurants und 18 Bars.
Das neue Flaggschiff soll im Mai beim Hamburger Hafengeburtstag getauft werden. Quelle: obs
„Aidaprima“

Das neue Flaggschiff soll im Mai beim Hamburger Hafengeburtstag getauft werden.

(Foto: obs)

RostockDie deutsche Kreuzfahrtreederei Aida Cruises hat am Montag im japanischen Nagasaki ihr neues Flaggschiff in Betrieb genommen. Die 300 Meter lange „Aidaprima“ sei das elfte Schiff des Unternehmens und der erste Typ einer neuen Generation, teilte Aida in Rostock mit. Sie beherberge unter anderem 1643 Gästekabinen sowie zwölf Restaurants und 18 Bars. Offiziell getauft werden soll das Schiff Anfang Mai während des Hafengeburtstags in Hamburg.

Aida Cruises will bis 2020 ihre Flotte um vier Schiffe vergrößern und ihre Kapazitäten damit nach eigenen Angaben verdoppeln. Neben der „Aidaprima“ und einem baugleichen Schwesterschiff hat Aida zwei weitere Schiffe in Auftrag gegeben, die 2019 und 2020 ausgeliefert werden sollen. Der Markt für Kreuzfahrttourismus boomt auch in Deutschland.

Die bei Mitsubishi Heavy Industries in Nagasaki gebaute „Aidaprima" soll ganzjährig von Deutschland aus zu Kreuzfahrten starten. Aus Umweltschutzgesichtspunkten erhielt sie unter anderem einen Spezialmotor, der außer Marinediesel auch Flüssigerdgas verbrennen kann. Damit kann das Schiff während der Hafenliegezeit Strom für seinen Bordbetrieb auf sauberere Weise erzeugen, sofern vor Ort die nötige Infrastruktur vorhanden ist.

Das sind die größten Kreuzfahrtschiffe der Welt
„Harmony of the Seas“
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Vor der Westküste Frankreichs ist die „Harmony of the Seas“, das größte Kreuzfahrtschiff der Welt, ausgelaufen. Bis Sonntag wird das Schiff unterwegs sein. Der Bau des eine Milliarde Dollar teuren Schiffes hatte 2013 begonnen. Es wird künftig für den Veranstalter Royal Caribbean International (RCI) Reisende über die Weltmeere fahren.

„Harmony of the Seas“
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Tausende Schaulustige haben die Ausfahrt vor Saint-Nazaire beobachtet.

Schlepper zogen Giganten aufs Meer
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Sechs Schlepper zogen den Kreuzfahrt-Giganten aufs Meer. An Bord des Schiffes sind rund 500 Passagiere, viele Techniker und Ingenieure. Die „Harmony of the Seas“ ist 362 Meter lang und 120.000 Tonnen schwer.

Ovation of the Seas
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Die Papenburger Meyer Werft hat mit der Überführung eines neuen Riesen-Kreuzfahrtschiffes zur Nordsee begonnen. Die „Ovation of the Seas“ steuerte am Freitagnachmittag mit Schlepperhilfe auf die Dockschleuse am Werftgelände zu. Danach soll die etwa 40 Kilometer lange Reise von Papenburg in Richtung Emsmündung beginnen. Das Schiff wird dabei mit dem Heck voran von zwei Schleppern gezogen.

Ovation of the Seas
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Nächste Station sollte die Friesenbrücke bei Weener sein, die im Dezember durch einen Frachter schwer beschädigt wurde. Danach soll das Schiff das Emssperrwerk bei Gandersum passieren und Kurs auf Eemshaven nehmen. Anfang April ist die Übergabe des rund 169.000 Bruttoregistertonnen großen Luxusliners mit Platz für 4188 Passagiere an die Reederei Royal Caribbean International geplant.

Quantum of the Seas
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Vor zwei Jahren hatte „Quantum of the Seas“ die Meyer-Werft in Papenburg verlassen. Die Daten: 168.000 Bruttoregistertonnen bei einer Länge von 348 Metern.

Quantum of the Seas
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Der Ozeanriese mit seinen 18 Decks bietet 4188 Passagieren Platz.

Angesichts strenger werdender Emissionsvorgaben ist Flüssigerdgas (Liquified Natural Gas, LNG) ein großes Thema in der Schifffahrt, speziell die Kreuzfahrtbranche sah sich in den vergangenen Jahren scharfer öffentlicher Kritik an der von ihren Riesenschiffen ausgehenden Umweltverschmutzung ausgesetzt. Aida zufolge sollen die beiden Schiffe der nächsten Generation für 2019 und 2020 bereits ganz mit Flüssigerdgas betrieben werden.

Daneben setzen Reedereien auch auf weitere Neuerungen wie Abgasreinigungssysteme. Die „Aidaprima“ ist darüber hinaus mit einer neuartigen Technologie ausgestattet, die den Rumpf unter Wasser permanent mit einem Teppich aus Luftblasen umgibt. Das senkt den Widerstand und soll den Treibstoffverbrauch laut Reederei um sieben Prozent verringern.

  • afp
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