Krisentreffen: Eröffnung des Hauptstadtflughafens wieder geplatzt

KrisentreffenEröffnung des Hauptstadtflughafens wieder geplatzt

Eine Blamage wie aus dem Bilderbuch: Die mehrfach verschobene Eröffnung des Hauptstadtflughafens ist schon wieder geplatzt. Die drei Gesellschafter beriefen ein Spitzentreffen ein, um zu retten, was noch zu retten ist.
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BerlinAngesichts des erneuten Debakels beim Hauptstadtflughafen kommt es am Montag zu einem Spitzentreffen. Daran nehmen die Spitzen der drei Gesellschafter der Flughafengesellschaft teil, von Brandenburger Seite Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD), wie Regierungssprecher Thomas Braune sagte. Die anderen beiden Gesellschafter sind das Land Berlin und der Bund. Zu Ort und Zeitpunkt des Zusammentreffens wollte Braune keine Angaben machen. Er gehe davon aus, dass er im Anschluss mehr sagen könne.

Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet, dass die Eröffnung des neuen Berliner Flughafens erneut verschoben werden muss. Der geplante Termin 27. Oktober 2013 sei nicht zu halten, schrieb das Blatt unter Berufung auf interne Unterlagen.

Flughafen-Technikchef Horst Amann hat nach Angaben von Brandenburgs Landesregierung erstmals am vergangenen Freitag darüber informiert, dass der geplante Eröffnungstermin 27. Oktober für den neuen Hauptstadtflughafen „real nicht zu halten“ sei.

Die Berliner Grünen werfen dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) bereits "völliges Versagen" vor. Grünen-Fraktionschefin Ramona Pop kündigte in der Sendung "rbb aktuell" die Beantragung einer Sondersitzung des Abgeordnetenhauses für die neue Woche an, in der Wowereit die Wahrheit sagen müsse. Auch einen Misstrauensantrag gegen Wowereit, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafengesellschaft ist, wollen die Grünen stellen.

"Klaus Wowereit ist zu einer Belastung für unsere Stadt geworden", sagte Pop. Sie sei fassungslos, dass die neuerliche Verschiebung offenbar seit Mitte Dezember bekannt gewesen und Wowereit in den Weihnachtsurlaub gefahren sei, ohne zu informieren. Wenn das stimme, müsse das Konsequenzen haben.

Der Vorsitzende des BER-Untersuchungsausschusses, Delius, reagierte sauer auf die Meldung. "Dass wir aus der Boulevardpresse erfahren müssen, dass der Eröffnungstermin 2013 eventuell nicht zu halten sein wird, ist eine Frechheit", sagte Delius dem ZDF-Onlineportal heute.de. Alle hätten erwarten dürfen, darüber noch 2012 informiert zu werden. Dass eine Eröffnung des Berliner Flughafens 2013 unrealistisch sei, habe sich bereits seit Wochen abgezeichnet, sagte Delius. "Im Moment wird noch immer nicht mit 100 Prozent an der Baustelle gearbeitet."

„Bild.de“ zitierte am Sonntag aus einem Vermerk einer an dem Projekt beteiligten Baufirma. Danach habe die Flughafengesellschaft am 18. Dezember 2012 „die Gesellschafter und die anwesenden Firmenvertreter (...) über die Terminabsage“ informiert. Bei einer vertraulichen Besprechung im Besucherzentrum des künftigen Airports in Schönefeld an diesem Tag habe Technikchef Horst Amann eine Eröffnung 2013 ausgeschlossen. Hauptproblem sei, dass beim Brandschutz abweichend von der Baugenehmigung gebaut worden sei.

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  • Sie haben fast recht: nicht alle Deutsche sind Angeber, aber 90% schon! Das selbsternannte Land der Dichter und Denker...... . Wir sind immer und überall Weltmeister! Wir sind Papst!( millionenfaches Volk von Bild-Zeitung-Lesern. Einmalig was die Menge anbelangt!))

  • Politik und Wirtschaft: Unfähig, inkompetent, blind vor Gier und kriminell!


  • An öffentlichen Bauaufträgen, Energiewende, Agrarpolitik etc erkennt jedermann den inneren, erodierten moralischen Zustand dieser Republik.

    Mit Mann und Maus, mit Politker und Wählervolk.

    Hellas und Konsorten bzw Grossbrüssel gruessen uns freundlich lächelnd.
    Jamas, da trinken wir lieber noch einen Danziger-Goldwasser-Bahndammklaren.

    Es geht hier um eine den Bausektor und Berliner Politik beherrschende Drecksmafia....

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