Kritik an deutscher Steuerpolitik
VTG prüft Börsengang

Europas führender privater Vermieter von Kessel- und Güterwagen VTG erwägt, sich 2007 Kapital über die Börse zu beschaffen, falls sich geeignete Akquisitionsmöglichkeiten ergeben.

HB HAMBURG. „Der Börsengang wäre in 2007 eine Option, wenn wir Kapital für Zukäufe benötigen“, sagt VTG-Vorstandschef Heiko Fischer dem Handelsblatt. Es sei aber auch denkbar, dass der Gesellschafter eine Kapitalerhöhung vornehme. Entscheidungen hierüber seien noch nicht gefallen.

Der ehemals zur Tui gehörende Logistikkonzern will durch Zukäufe expandieren, da organisches Wachstum nur eingeschränkt möglich ist. „Wir wollen in den Ausbau unserer Flotte einen dreistelligen Millionbetrag investieren. Dabei denken wir auch über Zukäufe nach“, sagt Fischer. Geplant sei durch Übernahmen, die Waggonflotte mittelfristig um 5 000 auf 40 000 auszuweiten. Dabei zieht der Vorstand unter anderem den Zukauf kleinerer und mittelständischer Betriebe in Betracht. Fraglich ist aber, ob VTG im Inland expandiert. „Die Steuerpolitik Deutschlands kann dazu führen, dass wir künftig gezwungen werden, den Schwerpunkt der Investitionstätigkeit ins Ausland zu verschieben“, sagte Fischer. Eine Verlagerung der Hamburger Firmenzentrale mit ihren rund 300 Mitarbeitern sei aber nicht geplant.

Die VTG-Gruppe will 2006 den Ertrag steigern. So strebt der Vorstand bei einem leichten Umsatzanstieg von 500 auf 515 Millionen Euro einen „hohen zweistelligen Millionenbetrag“ an. Konkrete Zahlen nannte Fischer nicht. 2007 soll der Umsatz dann auf 530 Millionen Euro klettern.

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