Küchenhersteller
Alno arbeitet sich aus den roten Zahlen

Der angeschlagene Küchenhersteller Alno robbt sich langsam wieder an die Gewinnzone heran. Das Unternehmen legt vorläufige Zahlen für das zweite Quartal vor – und Alno-Chef Müller zeigte sich äußerst zufrieden.
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PfullendorfDer angeschlagene Küchenhersteller Alno arbeitet sich langsam wieder an die Gewinnzone heran. „Auch wenn wir immer noch ein gutes Stück Weg vor uns haben, bis wir die Alno AG dauerhaft profitabel gemacht haben, sind wir mit der Entwicklung des Unternehmens insgesamt zufrieden“, sagte Alno-Chef Max Müller am Dienstag in Pfullendorf.

Das Unternehmen legte vorläufige Zahlen für das zweite Quartal 2015 vor. Das sogenannte Ebitda - das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, bei dem auch Sondereffekte herausgerechnet sind - hat sich demnach deutlich verbessert. Alno verbuchte hier ein Plus von 3,6 Millionen Euro nach einem Minus von 8,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Wie viel unterm Strich tatsächlich übrig blieb, teilte die Firma zunächst nicht mit - die komplette Quartalsbilanz wird erst am 28. August vorgelegt. Den Umsatz steigerte der Küchenhersteller um 3,5 Prozent auf 149,3 Millionen Euro.

Der im Mai bekanntgegebene Verkauf der Marke Impuls dürfte das Ergebnis deutlich aufhübschen. Im Ebitda für das Halbjahr schlägt sich das Geschäft allein mit 23 Millionen Euro nieder. Er gehe davon aus, dass Alno das operative Ergebnis im zweiten Halbjahr trotzdem noch einmal deutlich steigern werde, sagte Müller.

Der Küchenhersteller kämpft seit seinem Börsengang 1995 mit Problemen und Verlusten. Im ersten Quartal 2015 fuhr der Konzern einen Fehlbetrag vor Zinsen und Steuern von 10,2 Millionen Euro ein. Das Unternehmen hat rund 2100 Mitarbeiter. In der Verwaltung und im Ausland wurden zuletzt Stellen gestrichen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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