Küchenhersteller
Alno reduziert 2010 Verlust

Seit zehn Jahren ist der deutsche Küchenhersteller Alno in den roten Zahlen. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte das Unternehmen seinen Verlust von 39 Millionen auf 13,1 Millionen Euro reduzieren können.
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PfullendorfDer angeschlagenen Küchenmöbelhersteller Alno hat im vergangenen Geschäftsjahr seine Verluste verringert. 2010 verbuchte das Unternehmen unterm Strich einen Verlust von 13,1 Millionen Euro - nach einem Minus von 39,0 Millionen Euro ein Jahr zuvor, wie die Alno AG am Montag mitteilte.

Der einstige Marktführer für Küchenmöbel in Deutschland kämpft seit über zehn Jahren mit roten Zahlen. Den Umzug der Verwaltung vom Stammsitz im oberschwäbischen Pfullendorf nach Düsseldorf hatte das Unternehmen kürzlich rückgängig gemacht.

Der Umsatz sank im vergangenen Jahr um 5,3 Prozent auf 467,3 Millionen Euro. Laut Mitteilung hatte das Management im ersten Halbjahr 2010 bewusst auf margenschwache Umsätze verzichtet. Dieser Effekt sei auch im dritten Quartal noch spürbar gewesen, weil die mit wichtigen Großkunden geschlossenen Verträge über höhere Preise erst seit August griffen.

Im ersten Quartal 2011 sank der Umsatz auf 108,7 Millionen Euro - nach 114,7 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das operative Ergebnis (EBIT) verschlechterte sich von minus 0,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf ein Minus von 7,5 Millionen Euro.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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