Kursziel null
Air Berlin unterliegt gegen Dresdner

Die Fluggesellschaft Air Berlin hat im Streit mit der Investmentbank Dresdner Kleinwort den Kürzeren gezogen. Das Kursziel für die Air-Berlin-Aktie von null sorgte in den Medien für viel Aufmerksamkeit. Allerdings gibt es keine Hinweise, dass Bankangestellte daraus unrechtmäßig Profit schlugen.

HB FRANKFURT. Die Finanzaufsicht BaFin habe nach eingehender Prüfung keine Hinweise auf Insiderhandel und Marktmanipulation durch die Bank festgestellt, sagte eine BaFin-Sprecherin am Mittwoch. Das Verfahren sei eingestellt worden.

Air Berlin hatte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) selbst eingeschaltet. Grund dafür war eine Studie der Dresdner-Bank-Investmenttochter, in der sie das Kursziel für die Air-Berlin-Aktie auf null gesenkt hatte. Nach Ansicht von Air Berlin gab es rund um den Erscheinungstermin der Studie "ungewöhnlich hohe Aktivitäten" im Handel der Dresdner Bank mit Air-Berlin-Papieren. Der Bericht enthalte Aussagen, die für Air Berlin hochgradig geschäftsschädigend seien und sich negativ auf den Aktienkurs ausgewirkt hätten.

Die Bafin erklärte, für inhaltliche Fragen zu der Studie sei die britische Finanzaufsicht FSA zuständig. Das Dokument sei von London aus erstellt und verbreitet worden.

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