Kurzes Geschäft
McPflege macht schon wieder dicht

Mit Discount-Preisen für 24-Stunden-Betreuung hatte der Pflegedienstleister McPflege in den vergangenen Wochen für Empörung gesorgt und eine Diskussion um die Pflegesituation in Deutschland entfacht. Doch der Auftritt des Branchen-Neulings dauerte nur kurz.

HB BREMEN. Das Projekt sei von Mitgeschäftsführer Norbert Meiners eingestellt worden, sagte eine Mitarbeiterin am Freitag. Angaben zu den Gründen lehnte sie ab.

Meiners oder ein anderer Verantwortlicher der Firma war nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Auf der Homepage des Unternehmens hieß nur: „Projekt beendet, gesellschaftspolitische Diskussion um die Pflegesituation in Deutschland angestoßen“.

McPflege wollte nach eigenen Angaben bundesweit osteuropäisches Pflegepersonal für 24-Stunden-Betreuung ab zwei Euro pro Stunde vermitteln. Am 1. August war die Firma mit Filialen in Bremen und in der Nähe von Cloppenburg gestartet, hatte es geheißen.

Das Angebot löste eine Diskussion über die Kosten der Pflege in Deutschland aus. Etablierte Pflegedienste kritisierten die Preisgestaltung und sprachen von moderner Sklaverei.

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