Landesregierung hilft Mifa
Insolventer Fahrradhersteller findet wohl Käufer

Ist es die erhoffte Rettung? Einem Medienbericht zufolge hat sich ein Käufer für den insolventen Fahrradhersteller Mifa gefunden. Der Deal kommt nun offenbar mit Hilfe der Landesregierung in Sachsen-Anhalt zustande.
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BerlinDer insolvente Fahrradhersteller Mifa ist einem Zeitungsbericht zufolge gerettet. Ein Unternehmer aus Sachsen-Anhalt werde das in Sangerhausen ansässige Unternehmen übernehmen, berichtete die „Mitteldeutsche Zeitung“ (Donnerstagausgabe). Ein Sprecher der Insolvenzverwaltung wollte dies zunächst nicht kommentieren.

Der Gläubigerausschuss habe dem Kauf bereits zugestimmt. Ermöglicht habe dies die Regierung von Sachsen-Anhalt. Sie bürge für einen Kredit über die landeseigene Investitionsbank. Ein Regierungssprecher bestätigte am Donnerstag, das Kabinett habe dies am Mittwochabend beschlossen. Mifa solle damit eine neue Chance mit einer neuen Führung bekommen. Zudem sollten die Zerschlagung des Unternehmens verhindert und Arbeitsplätze gesichert werden. Bei Kredit und Bürgschaft geht es offenbar um eine niedrige zweistellige Millionensumme.

Die Mifa hatte Ende September Insolvenz angemeldet, nachdem der rettende Einstieg der indischen Hero Cycles geplatzt war. Mifa produziert Fahrräder für Handelsketten wie Aldi, und auch Postboten der Deutschen Post radeln auf Mifa-Drahteseln durch die Städte. Zuletzt setzte dem Unternehmen aber die Billig-Konkurrenz aus Asien zu.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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