Laufendes Programm abgelöst
Wal-Mart kauft eigene Aktien zurück

Für zehn Milliarden Dollar kauft der weltgrößte Einzelhandelskonzern Wal-Mart eigene Aktien zurückkaufen. Damit löst der Konzern ein entsprechendes laufendes Programm im Volumen von sieben Milliarden Dollar ab.

HB NEW YORK. Das Direktorium (Board of Directors) habe eine entsprechende Genehmigung erteilt, teilte der in Bentonville im US-Bundesstaat Arkansas ansässige Einzelhändler am Mittwoch mit. Wal-Mart reagiert mit dem erweiterten Aktienrückkauf auf eine von der US-Ratingagentur Standard & Poor's angekündigte Neu-Einstufung in ihrem S&P 500-Börsenindex.

Danach will S&P Börsenschwergewichte wie Wal-Mart oder den Softwarekonzern Microsoft, von deren Aktien große Pakete bei Anlegern wie Fonds festliegen, niedriger gewichten. So soll der Anteil von Wal-Mart am S&P 500 künftig auf 1,32 von bisher 2,11 Prozent sinken. Mit der neuen Bewertung will S&P dem Wert der Firmenaktien stärker Rechnung tragen, die tatsächlich zum Handel verfügbar sind. Die Neugewichtung in dem Index könnte in einem Verkauf von rund 159 Millionen Wal-Mart-Aktien resultieren.

Wal-Markt wies in der Mitteilung darauf hin, der erweiterte Aktienrückkauf ziele auch auf Anteilscheine ab, die durch die Index-Änderung möglicherweise zum Kauf angeboten würden.

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