Laufjacke von Gore im Test

Die Regenjacke der Zukunft

Federleicht, schick und umweltfreundlich: Bei Schmuddelwetter ist die neue Laufjacke des US-Herstellers Gore der ideale Begleiter für Jogger. Doch nicht für jedes Terrain ist das Modell geeignet.
Der Ex-Trainer von Bayern München wird als Markenbotschafter gesponsert. Quelle: PR
Pep Guardiola in Gore-Jacke

Der Ex-Trainer von Bayern München wird als Markenbotschafter gesponsert.

(Foto: PR)

MünchenWar da was mit Sommer dieses Jahr? Ja, aber nur für kurze Zeit. Denn kaum ein Tag vergeht ohne Regen. Genau das richtige Wetter, um die neueste Entwicklung von Gore auszuprobieren: Die Amerikaner haben ein Material für Regenjacken entwickelt, das ohne den sonst üblichen Außenstoff auskommt.

Die Jacke ist wie stets bei Gore wasserdicht und atmungsaktiv. Gleichzeitig aber kommt sie deutlich dünner als bisherige Modelle daher und ist damit auch extrem leicht. Damit nicht genug: Weil kein Stoff da ist, der durchnässen kann, perlt Wasser sofort ab. Die Jacke trägt sich damit angenehmer, sie klebt nicht auf der Haut.

Der Name ist allerdings sperrig: „One Gore-Tex Active Run Jacket“ heißt die Jacke, die diesen Sommer neu in die Läden gekommen ist. Für die Kunden allerdings ist nichts kompliziert: Anziehen, losrennen, bei Bedarf in der Maschine waschen. Das ist alles.

Erste Testläufe zeigen: Die Jacke hält, was Gore verspricht. Im Regen kühlt der Läufer nicht aus, das Wasser tropft wie versprochen ab. Wenn die Schauer vorbei sind, trocknet das Kleidungsstück ruckzuck. Durch die mattschwarze Optik sieht das Teil zudem elegant aus. Dazu kommt: Die Jacke wiegt nicht einmal 200 Gramm, damit fällt sie beim Joggen fast nicht ins Gewicht. Sie lässt sich auf Schneeballgröße zusammenknüllen und passt so auf jeder Dienstreise ins Handgepäck.

Gore verspricht, dass das Wasser dauerhaft abperlt. Ob das so ist, lässt sich nach ein paar Wochen nicht abschätzen. Doch klar ist: Die neue Technik ersetzt die herkömmlichen Regenjacken nur teilweise. Für Radler oder Jogger ist das Modell ideal. Wer dagegen im Gebirge oder im Wald unterwegs ist, der sollte besser die Finger davon lassen. Zu groß ist die Gefahr, dass der dünne Stoff reißt; ein heraus stehender Ast reicht dafür vermutlich locker aus.

Was Outdoor-Fans begeistert
Ein Skitourenstock mit Sicherheitsbindung
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Der schwäbische Stockspezialist Leki hat seine von den Pisten bekannte Technik „Trigger“ jetzt auch für Tourenstöcke angepasst. Das Prinzip ist auch jenseits der präparierten Abfahrten dasselbe: Die Sportler klinken sich mit einer kleinen Schlaufe am Stock ein, beim Sturz löst die Mechanik aus und der Handschuh löst sich.

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Schneestock
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Skitouren werden immer beliebter, daher verspricht sich Leki gute Umsätze vom „TriggerSVertical“ genannten Stock. Auch für Fans von Schneeschuh-Touren ist der Stock eine gute Wahl.

Auf einem Rad durch die Welt
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Eine ganz eigene Interpretation des Einrads hat das amerikanische Start-up Rideonewheel entwickelt. Das Board wird durch einen Radnabenmotor angetrieben. Den wiederum hat die Firma in einen Gokart-Reifen eingebaut. Elf Kilometer soll die Batterie durchhalten, bei nur 20 Minuten Ladezeit. Gesteuert wird das Einrad per Gewichtsverlagerung, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 24 Kilometern in der Stunde. Der Preis allerdings ist happig: 1499 Dollar.

Das beste Start-up der Ispo stammt aus München
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Icaros hat mit seinem neuartigen Trainingssystem den Brand-New-Award gewonnen. Die Bayern kombinieren ein Trainingsgerät mit einer Virtual-Reality-Brille. So können Sportler durch künstliche Welten schweben und gleichzeitig die Muskeln stärken – schweißtreibend, wie der Preis: 7500 Euro.

Auch Handwerkszeug lässt sich noch verbessern
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Das amerikanische Start-up Dmos-Collective hat auf der Ispo einen Preis eingeheimst für seine neue Schneeschaufel. Mit dem nur anderthalb Kilo schweren Gerät sollen Snowboarder ihre Schanzen deutlich einfacher zusammen bekommen als bisher.

Cobi
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Das elektronische Cockpit fürs Fahrrad mit mehr als 100 Features zeigt das Frankfurter Start-up Cobi. Die ersten Geräte sollen demnächst in die Läden kommen, gerade hat die Firma noch einmal gut sechs Millionen Euro von Finanzinvestoren eingesammelt. Das System wird in der Basisversion für Elektrobikes gut 180 Euro kosten. Mit Vorder- und Rücklicht schlägt das Paket mit mindestens 259 Euro zu Buche.

Wo ist die nächste Steckdose?
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Für Sportler inzwischen angesichts der vielen elektronischen Geräte eine relevante Frage. Wer unterwegs ist, der kann jetzt – statt das nächste Café zu suchen – den Biolite Camp-Stove anwerfen, einen wahren Alleskönner. Der Ofen verbrennt rauchfrei Holz, erzeugt damit Strom, lässt sich aber auch zum Kochen verwenden. Der Preis: rund 150 Euro.

Klar ist aber auch: Das neue Gore-Tex-Material ist die Zukunft. Einerseits, weil es für die Konsumenten einfach viele Vorteile bietet. Andererseits, weil dadurch auch die Umwelt geschont wird. Die Hersteller verbrauchen weniger Rohstoffe, da von den sonst üblichen drei Lagen eine wegfällt. Die Active-Jacke besteht lediglich aus einem hauchdünnen Futter und der Gore-Membrane, also dem eigentlichen Funktionstextil. Damit brauchen die Produzenten auch weniger Chemikalien für ökologisch sensible Prozesse wie das Färben oder Imprägnieren.

Zurzeit gibt es die Active-Jacken nur von Gore selbst, sowie von The North Face, Arc'teryx und Castelli. Mammut und Dynafit haben im Sommer auf der Outdoor-Messe in Friedrichshafen Prototypen vorgestellt. Es ist kein Zufall, dass das Angebot noch beschränkt ist. Gore will erst einmal Erfahrung sammeln mit der neuen Technik. So richtig massentauglich sind die Jacken ohnehin nicht, und das liegt vor allem am Preis: 299 Euro verlangt der Chemiekonzern aus den USA.

Nur Pep Guardiola, der muss nichts zahlen. Der Ex-Trainer von Bayern München wird von Gore als Markenbotschafter gesponsert. Seit diesem Sommer steht der Katalane in Manchester unter Vertrag – und kann die Jacke im regnerischen Nordengland sicher gut gebrauchen.

Wandern ist wieder sexy

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