Laut Aufsichtsratsmitglied
Bahn will 14 000 Stellen streichen

Die Deutsche Bahn will in den kommenden fünf Jahren offenbar rund 14 000 Stellen im gesamten Konzern abbauen. Das geht aus der Mittelfristplanung des Unternehmens hervor, die der Aufsichtsrat vergangene Woche zur Kenntnis genommen hat.
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HB BERLIN. Ein Mitglied des Aufsichtsrats sagte dem Berliner "Tagesspiegel", die Zahl von 14 000 Stellen sei nicht außergewöhnlich hoch. In der Vergangenheit habe die Bahn zum Teil über mehrere Jahre hinweg jeweils 10 000 Arbeitsplätze gestrichen.

Bis Ende 2010 sind betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen. Die Pläne sind Teil des Sparprogramms "React", mit dem die Bahn die Folgen der Krise bewältigen will. Ein Bahn-Sprecher wollte die Angaben nicht bestätigen.

Kommentare zu " Laut Aufsichtsratsmitglied: Bahn will 14 000 Stellen streichen"

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  • Die bahn ist nicht mehr in der Lage einen Zug halbwegs planmäßig von A nach b zu bringen. Es fehlt an allen Enden, am Personal, am Material usw. Das einzige was noch klappt ist die alljährliche Preiserhöhung - weil man das Monopol reichlich ausnutzt.
    Mit dem weiteren Personalabbau wird es noch gefährlicher, dieses an sich umweltfreundliche beförderungsmittel zu benutzen.
    Was hat sich eigentlich für die Fahrgäste, den Steuerzahler oder die Mitarbeiter seit der Privatisierung verbessert? Nichts nur Nachteile.

    Das Ergebnis sieht man schon bei der S-bahn in berlin, dem iCE-Drama, dem Neigetechnik-Problem (dort werden jetzt sogar busse eingesetzt !!!!!).

    Und das alles nur wegen dem aufgezwungenen börsengang.

    Ja, so wird das wenn's nur ums Geld geht.

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