Laut Gewerkschaft
Erste Hertie-Filiale schließt

Die Insolvenz der Warenhauskette Hertie hat nach Angaben der Gewerkschaft Verdi die erste Schließung zur Folge. Die Filiale in Hamburg-Eppendorf, die derzeit im Umbau sei, werde nicht wieder eröffnet.

HB DÜSSELDORF. Dies habe die Geschäftsleitung den 40 Mitarbeitern am Montag mitgeteilt, erklärte Verdi-Fachbereichsleiter Ulrich Meinecke. Eine Sprecherin des vorläufigen Insolvenzverwalters Biner Bähr sagte indes, zu einzelnen Standorten gebe es noch keine Entscheidung.

Vier Wochen nach der Pleite der Textilkette Wehmeyer hatte Hertie mit seinen 72 Filialen und über 4 000 Mitarbeitern am vergangenen Donnerstag Insolvenz angemeldet. Die heutige Arcandor (früher KarstadtQuelle) hatte ihre kleineren Kaufhäuser - die den Traditionsnamen Hertie übernahmen - und Wehmeyer im Zuge der eigenen Sanierung vor drei Jahren an den britischen Investor Dawnay Day verkauft, der im Zuge der Immobilienkrise in Schwierigkeiten geraten ist.

Hertie ist mit den meisten seiner Filialen in mittelgroße Städten in Nordrhein-Westfalen und Norddeutschland vertreten. Insolvenzverwalter Bähr von der Kanzlei White & Case sieht nach eigener Auskunft Chancen, einen großen Teil der Hertie-Warenhäuser weiter zu betreiben.

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