Lebensmittel-Joint-Venture mit Rewe
Karstadts Gewinn bricht ein

Die Karstadt-Quelle AG hat im vergangenen Jahr weniger verdient als erwartet. Unterm Strich habe der Nettogewinn bei 108 Mill. Euro gelegen – nach 162 Mill. Euro im Vorjahr. Das teilte der Konzern gestern nach Börsenschluss mit. Analysten hatten im Schnitt mit 138 Mill. Euro gerechnet.

DÜSSELDORF. Weit stärker als Wettbewerber wie Metro oder Douglas, die inzwischen fast die Hälfte ihres Umsatzes jenseits der Grenze erzielen, leidet der im MDax notierte Essener Konzern unter der Konsumzurückhaltung in Deutschland. Nach eigenen Angaben sank der Ertrag vor Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebta) 2003 auf 225 Mill. Euro – von 294 Mill. Euro im Vorjahr. Bereinigt um Sondereffekte sei ein operatives Plus übrig geblieben, erklärte Karstadt-Quelle, ohne Zahlen zu nennen.

Vor einem Jahr noch hatte Karstadt-Quelle ein operatives Ergebnis nach Sondereffekten von 250 Mill. Euro angekündigt, im November aber mitgeteilt, dieses Ziel nicht mehr zu erreichen. Analysten rechnen im Schnitt mit einem bereinigten Ergebnis von 57 Mill. Euro.

Trotz der enttäuschenden Zahlen sei am Donnerstag eine Ablösung von Konzernchef Wolfgang Urban im Aufsichtsrat nicht diskutiert worden, hieß es in Kreisen des Kontrollgremiums. In den vergangenen Wochen hatte es bereits Gerüchte gegeben, Urban wolle sein Amt zur Verfügung stellen.

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