Lebensmitteldiscounter
Lidl verkauft Teil des Immobilienportfolios

Der Lebensmitteldiscounter Lidl hat Immobilien an ausländische Investoren verkauft und direkt wieder zurückgemietet. Davon sei aber nur ein kleiner Teil der 2700 Ladengeschäfte des Einzelhändlers in Deutschland betroffen, hieß es.

HB DÜSSELDORF. „Wir sprechen über deutlich weniger als 100 Filialen“, sagte ein Lidl-Spercher am Dienstag. Es handele sich um zwei Pakete, die für einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag abgegeben worden seien. Die Einnahmen wolle die Discount-Kette zum Abbau von Schulden einsetzen. Weitere größere Immobilienverkäufe seien derzeit nicht geplant. Lidl reagierte damit auf Informationen aus Unternehmenskreisen, wonach ein größerer Teil der Einzelhandelsimmobilien verkauft worden sei.

In der verschwiegenen Discounter-Branche sind Immobilienverkäufe bislang die Ausnahme. Die zuletzt deutlich gestiegenen Preise für Gewerbestandorte in Deutschland machen eine Trennung aus Sicht der Verkäufer aber attraktiver. Interesse daran zeigen vor allem ausländische Investoren, die den deutschen Markt für unterbewertet halten. Lidl-Gründer Dieter Schwarz gilt als einer der reichsten Deutschen.

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