Lebensmitteleinzelhandel
Potenzial von Aldi und Lidl fast ausgeschöpft

Das rasante Wachstum der Lebensmitteldiscounter wird sich einer Studie zufolge in den nächsten Jahren nur noch gebremst fortsetzen.

HB DÜSSELDORF. Discountern wie Aldi, Lidl und Plus falle es immer schwerer, neue Kunden zu gewinnen, heißt es in einer am Montag vorgestellten Studie des Meinungsforschungsinstituts TNS Infratest im Auftrag der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG.

Kunden, die bis jetzt nicht gewonnen werden konnten, orientierten sich nicht vorrangig am Preis, sondern stärker an Qualität und Frische, fasste Johannes Siemes von KPMG die Studie zusammen, für die mehr als 1000 Haushalte befragt wurden.

Auch die verstärkten Versuche der DISCOUNTER, mit immer neuen Non-Food-Artikeln wie etwa Angler- oder Reiterausstattung neue Käuferschichten zu erschließen, könnten diesen Trend nicht grundlegend stoppen. Der DISCOUNTER-Anteil am Lebensmittel-Einzelhandel werde in Deutschland mittelfristig noch auf 45 Prozent von derzeit 40 Prozent steigen, prognostiziert Siemes.

Gute Chancen für Umsatzsteigerungen hätten dagegen klassische Lebensmittelhändler wie Edeka und großflächige Selbstbedienungs-Warenhäuser wie die zum Metro-Konzern gehörenden Real-Märkte oder Wal-Mart. Sie könnten bei den anspruchsvolleren Kunden ihre Vorteile wie Markenvielfalt, großes Frischeangebot und bessere Bedienung ausspielen. Bei diesen Kunden kämen auch die oft besseren Möglichkeiten für Beschwerden und die aufwändigere Warenpräsentation gut an.

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