Letzter Versuch der Übereinkunft in Nachtsitzung
Weiterhin keine Einigung im Fluglotsen-Tarifstreit

Im Tarifstreit der deutschen Fluglotsen zeichnet sich in der entscheidenden Verhandlungsrunde nach wie vor keine Einigung ab.

HB FRANKFURT. Sprecher der Deutschen Flugsicherung (DFS) und der Fluglotsen-Gewerkschaft (GdF) erklärten, der Ausgang der seit Dienstag laufenden Gespräche sei weiterhin völlig offen. Es gebe Annäherungen, aber auch weiterhin große Streitpunkte.

„Die Gespräche werden womöglich noch mehrere Stunden dauern“, sagte eine DFS-Sprecherin. Die Gewerkschaft hatte vor dieser Runde erklärt, dies sei der letzte Versuch für eine Einigung. Beim einem Scheitern könnte schon in wenigen Tagen erstmals seit mehr als 30 Jahren in Deutschland bei den Fluglotsen gestreikt werden.

Die DFS hatte ihr Tarifangebot zur Erhöhung der Einkommen der 1.700 Fluglotsen von 1,8 Prozent auf 1,9 Prozent leicht verbessert. Als Hauptstreitpunkte gelten aber leistungsbezogene Einkommensteile, flexible Arbeitszeiten, Regelungen für Kuren und andere Fragen.

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