Lippenstifthersteller: Avon streicht 400 Stellen

Lippenstifthersteller
Avon streicht 400 Stellen

Rotstift statt Lippenstift: der US-Kosmetikkonzern Avon streicht 400 Stellen, um das Unternehmen mit einem Sparkurs zu retten. Avon-Chefin Sheri McCoy will „aggressiv an der Trendwende“ arbeiten.
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Mit Stellenstreichungen verschärft der angeschlagene US-Kosmetikkonzern Avon seinen Sparkurs. Die mit hartem Besen kehrende Avon-Chefin Sheri McCoy kündigte am Montag den Abbau von 400 Arbeitsplätzen an und unterstrich damit ihre Entschlossenheit, das Unternehmen aus eigener Kraft in die Erfolgsspur zurückzuführen. Vor mehr als einem Jahr hatte Avon der deutschen Milliardärsfamilie Reimann einen Korb gegeben, die den Konzern für rund elf Milliarden Dollar kaufen wollte.

„Wir arbeiten weiter aggressiv an der Trendwende“, erklärte McCoy. Geschäfte mit schwacher Entwicklung vor allem in Europa sollten umgebaut oder geschlossen werden. So werde Avon sich aus Irland zurückziehen. Der geplanten Stellenabbau solle zu jährlichen Einsparungen von 45 bis 50 Millionen Dollar führen. Insgesamt will McCoy die Kosten um 400 Millionen Dollar drücken, um das Unternehmen wieder dauerhaft in die Gewinnzone zu führen. Die jüngsten Quartalszahlen signalisierten bereits eine Besserung. Avon hat rund 39.000 Beschäftigte. Vertrieben werden die Produkte über ein weltweites Netz von mehr als sechs Millionen Vertreterinnen, den sogenannten Avon-Beraterinnen.

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