LKW-Industrie
SAF bekommt schwache Nachfrage nach Lkw zu spüren

Obwohl der Zulieferer SAF-Holland einen Umsatz-Rückgang verzeichnet, plant er die für das Gesamtjahr vorgesehenen Zuwächse zu erreichen. Die schwache Nachfrage nach Nutzfahrzeugen setzt ihm im ersten Quartal aber zu.
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KölnDie schwache Nachfrage nach Nutzfahrzeugen hat dem Zulieferer SAF-Holland zugesetzt. Trotz eines Rückgangs bei Umsatz und operativem Gewinn im ersten Quartal sieht sich das Unternehmen aber in der Spur, die für das Gesamtjahr geplanten Zuwächse zu erreichen.

Der Umsatz sank in den ersten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 210 von 217 Millionen Euro, wie SAF am Donnerstag mitteilte. Damit sei das Ziel für das erste Quartal erreicht worden, erklärte der Vorstand. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) ging auf 13,8 von 14,4 Millionen Euro zurück. Dank Kostensenkungen stieg der Überschuss aber um 43,3 Prozent auf 8,6 Millionen Euro.

"Wir gehen davon aus, dass sich die Umsatzentwicklung in diesem Geschäftsjahr spiegelbildlich zum letzten Geschäftsjahr entwickelt. Daher erwarten wir in 2013 ein eher verhaltenes erstes Halbjahr und Umsatzsteigerungen in der zweiten Jahreshälfte", erklärte Unternehmenschef Detlef Borghardt.

SAF erlöst mehr als die Hälfte seines Umsatzes im kriselnden Europa, wo die Zulassungen von Nutzfahrzeugen seit längerem sinken. Für das Gesamtjahr erwartet SAF einen Umsatz zwischen 875 Millionen Euro und 900 Millionen Euro. Das bereinigte Ebit soll auf mehr als 60 Millionen Euro steigen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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