Logbuch 3. Tag
Volle Fahrt - Piraten voraus

Im dritten Teil des Logbuchs ist die portugiesische Fregatte "Vasco da Gama" in höchster Alarmbereitschaft - und macht sich bereit ein verdächtiges Schiff zu entern. Ein Sonderkommando soll an Bord gehen.
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Mit Vollgas, die Maschinengewehre im Anschlag pflügen die maskierten Sonderkommandos der „Vasco da Gama“ in ihren Schlauchbooten auf die jemenitische Dhau zu. Das 15 Meter lange Holzschiff mit dem Spitzen Bug schwankt schwer im Wasser hin und her. Über den Köpfen der somalischen Besatzung kreist der Super-Lynx-Hubschrauber, ein Scharfschütze hat die Männer von Bord der Fregatte aus ins Visier genommen, ein schweres Maschinengewehr ist ausgerichtet. Die Arme der neun Somalier sind in der Luft.

Eines der beiden Schlauchboot umkreist die Dhau. Die Maschinengewehre der portugiesischen Marine-Infanteristen sind im Anschlag. Das zweite Team legt an, der erste Mann klettert an Bord. Die somalische Crew hat sich in den Bug ihres Schiffes zurückgezogen. Ihre schwarzen Gesichter glänzen in der heißen Vormittagssonne. Die Anspannung an Bord der „Vasco da Gama“ ist groß. Einfaches Fischerboot? Bewaffnete Piraten?

Am frühen Morgen hatten die ersten alarmierenden Nachrichten die „Vasco da Gama“ erreicht. Eine Reihe von Handelsschiffen hatte kleine Boote beobachtet, die in hoher Geschwindigkeit auf sie zugerast – und erst im letzten Moment abgedreht seien.

Die Portugiesen reagierten schnell, schickten ihren Helikopter auf Erkundungsmission. Um 8 Uhr dann die Nachricht: Wir haben etwas gefunden. Die unter jemenitischer Flagge fahrende Dhau. Verdächtig: Das Schiff hat zwanzig Ölfässer an Bord. Genug, um damit eine Reihe von kleineren Piratenschiffen auf hoher See zu betanken.

Das heißt Alarm auf der Vasco da Gama, mehr als ein Viertel der Besatzung werden mobilisiert. Wenig später hatte die Fregatte die Dhau erreicht.

Kommentare zu " Logbuch 3. Tag: Volle Fahrt - Piraten voraus"

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  • Diese Piraten gehören für vogelfrei erklärt! Dieses elende Pack pisst verächtlich auf unsere Gesetze und unsere Moral, mit der wir diesem Abschaum auch noch Würde zusprechen! Natürlich können wir Größe beweisen, doch zu welchem Preis?

  • viel interessanter bleiben Reedereien, die "Piraten" anheueren, um Verischerungsprämien einzuheimsen.
    Da wärer niochmal ggf genauer zu recherchieren.

  • Wieso erst untersuchen, jedes kleine Schiff, weit draussen, muss sofort, auch zur Abschreckung versenkt werden. Wieso erst nach Deutschland, damit die sogenannten "Verteidiger" die Täter" auffordern, sofort Asylantrag stellen. Wieso müssen die Verteidiger nicht für alle Kosten, auch Unterkunft aufkommen? Wieso soll der deutsche Steuerzahler für Ausländer aufkommen? Soll der Passstaat dafür bezahlen!

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