Logistik im Gesundheitswesen
Deutsche Post hat britischen Großauftrag an der Angel

Die Deutsche Post steht kurz davor, einen womöglich milliardenschweren Großauftrag im britischen Gesundheitswesen zu ergattern. Das deutsche Unternehmen ist nach eigenen Angaben bevorzugter Bieter.

HB DÜSSELDORF. Als bevorzugter Bieter für die Privatisierung der Logistik der britischen Gesundheitsbehörde hat sich die Post nach eigenen Angaben vorerst gegen ihre Mitbewerber durchgesetzt. „Wir sind 'preferred bidder' und befinden uns zur Zeit in fortgeschrittenen Abstimmungsgesprächen mit der Gesundheitsbehörde National Health Service“, sagte ein Post-Sprecher am Mittwoch. Die Entscheidung liege nun bei den britischen Behörden und sei noch nicht gefallen, betonte der Sprecher. Zur Auftragshöhe wollte er sich nicht äußern.

Die britische „Times“ berichtete in ihrer Mittwochausgabe, das wohl über mehrere Jahre laufende Gesamtvolumen des Auftrages könne sich auf rund vier Mrd. britische Pfund belaufen. An einem Teil des Auftrags solle auch das texanische Unternehmen Novation beteiligt werden, das als führender Gesundheitsdienstleister in den USA gilt. Novation kommt nach eigenen Angaben in seinem Heimatmarkt auf ein jährliches Beschaffungsvolumen von rund 25 Mrd. Dollar.

Bei dem Geschäft mit der britischen Gesundheitsbehörde, für das sich die Expresstochter DHL beworben hat, geht es um die Belieferung sämtlicher medizinisch benötigter Waren und Produkte von den Herstellern zu den öffentlichen Krankenhäusern in Großbritannien sowie um den Transport dieser Waren unter den Krankenhäusern. Bislang erledigte dies eine eigene staatliche Logistikabteilung.

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