Logistikbranche
Kühne + Nagel mit wenig Zuversicht für 2009

Die Logistikbranche hat es derzeit nicht leicht: so ist auch der Schweizer Logistik-Konzern Kühne + Nagel ist nach einem Rekordergebnis im vergangenen Jahr beim Blick auf 2009 wenig zuversichtlich. Daher plant das Unternehmen, die Kosten weiter zu senken.

HB SCHINDELLEGI. Der Schweizer Logistik- Konzern Kühne + Nagel blickt nach einem Rekordergebnis mit wenig Zuversicht ins laufende Jahr und will die Kosten senken. „Derzeit gibt es keine Indikatoren dafür, dass sich die Weltwirtschaft kurzfristig und nachhaltig erholen wird, daher muss mit weiteren Volumenrückgängen in allen Geschäftsbereichen gerechnet werden“, teilte der Konzern am Dienstag in Schindellegi mit.

„Das Unternehmen kann sich auch in schwierigen Zeiten behaupten“, sagte Verwaltungsratschef Klaus- Michael Kühne. Dazu beitragen soll auch ein verstärktes Kostensenkungsprogramm. Details wurden zunächst nicht bekannt.

2008 profitierte das Unternehmen noch von einem starken Ergebnis in den ersten neun Monaten und konnte den Reingewinn im Gesamtjahr um neun Prozent auf 585 Mio. Schweizer Franken steigern. Der Umsatz legte um drei Prozent auf 21,6 Mrd. Franken (14,6 Mrd Euro) zu. Zwar konnte der Logistik-Konzern überall in der Welt die Erlöse steigern, jedoch fiel das Wachstum sehr unterschiedlich aus. In Nah- und Mittelost sowie Zentralasien lag es etwa bei 14,6 Prozent und in Südamerika bei sieben Prozent, während sich der Umsatz in Europa lediglich um 0,6 Prozent erhöhte.

Kühne + Nagel will die Dividende für 2008 von 1,90 Franken auf 2,30 Franken erhöhen. Der Transporteur von Gütern auf dem Land- und Seeweg sowie in der Luft beschäftigt rund 54 000 Mitarbeiter in über 100 Ländern, davon 10 000 in Deutschland.

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