Logistikkonzern
HHLA kämpft mit teuren Containerterminals

Teure Sanierungen warten, statt der Filetstücke wachsen unrentable Sparten: Wegen struktureller Probleme musste der Logistikkonzern HHLA im Herbst seine Gewinnaussichten senken. Nun erfüllt er wenigstens die Prognose.
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HamburgHohe Kosten für die Modernisierung der Containerterminals haben den Gewinn des Hamburger Hafen- und Logistikkonzerns HHLA schrumpfen lassen. Der Betriebsgewinn sei 2013 um 15 Prozent auf 158 Millionen Euro gesunken, teilte der Eurogate-Rivale am Donnerstag mit. Damit erfüllte der Konzern die im Herbst nach einem scharfen Gewinnrückgang gesenkte Prognose. Der Umsatz kletterte leicht auf 1,155 Milliarden Euro und lag damit in der angekündigten Bandbreite von 1,1 bis 1,2 Milliarden Euro.

Als Grund für den Gewinnrückgang nannte HHLA neben den Kosten für die Modernisierung der Containerterminals einen höherer Anteil der Zubringerdienste (Feeder), die weniger Ertrag abwerfen. Die Zahl der an den Kaimauern in Hamburg und dem Schwarzmeerhafen Odessa bewegten Standardcontainer kletterte um 4,4 Prozent auf 7,5 Millionen Einheiten.

Noch stärker wuchs das Transportvolumen der neu strukturierten Sparte Intermodal, in der der Hinterlandverkehr mit Zügen und Lastwagen zusammengefasst ist. Hier stieg die Zahl der transportierten Standardcontainer (TEU) um 18 Prozent auf 1,2 Millionen Stück. Damit habe man den Marktanteil kräftig gesteigert, teilte die HHLA mit.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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