Logistikkonzern
Logwin fährt rote Zahlen ein

Ein Verlust von 100,9 Mio. Euro und ein deutlicher Nachfragerückgang machen dem Unternehmen zu schaffen. Vor allem das Geschäftsfeld Road & Rail leidet unter der Krise. Dennoch erhöht Unternehmer Stefan Quandt seinen Anteil an dem Luxemburger Logistikkonzern.

FRANKFURT. Bei einem Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2008 von rund 2,46 Mrd. Euro verzeichnete der Luxemburger Logistikkonzern Logwin AG netto einen Verlust von 100,9 Mio. Euro.



Während die Geschäftsfelder Solutions und Air & Ocean mit 9,1 Mio. Euro und 23,3 Mio. Euro positive Ergebnisse erzielen konnten, bekam Road & Rail die Auftragseinbrüche im vierten Quartal voll zu spüren und musste einen Verlust von-2,4 Mio. Euro verbuchen. "Logwin ist deutlich hinter den wirtschaftlichen Zielen zurückgeblieben", wie CEO Berndt-Michael Winter sagte. Oberste Priorität sei nun die Erhaltung der Liquidität und die Reduzierung der Verschuldung.

Das Unternehmen hat bereits Maßnahmen ergriffen, um dies zu gewährleisten. Die Zeitarbeit wurde abgebaut, Kurzarbeit eingeführt und Arbeitnehmer entlassen. Darüber hinaus seien alle Sachkosten, die nicht der Aufrechterhaltung des Geschäfts dienten, gestrichen worden. Auf Grund dramatischer Rückgänge im Transport- und Logistikvolumen sei das Ziel für 2009 ein leicht positiver oder zumindest ausgeglichener Netto-Cashflow. 2008 betrug dieser 12,3 Mio. Euro.

Trotz hoher Schuldenlast und schwierigem Marktumfeld bestätigte Unternehmer Stefan Quandt sein Engagement bei Logwin. Er erhöhte den Anteil seiner Beteiligungsgesellschaft Delton AG von zuletzt 53,2 auf nunmehr 80,6 Prozent.

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