Logistikkonzern unter Druck
Kühne & Nagel verfehlt Markterwartungen

In der Logistikbranche wachsen die Bäume offenbar nicht mehr in den Himmel: Der schweizerische Logistikkonzern Kühne & Nagel hat im dritten Quartal 2008 zwar eine Umsatzzuwachs erzielt, die Markterwartungen bei den Gewinnkennziffern aber leicht verfehlt.

HB DÜSSELDORF. Wie das in Schindellegi im Kanton Schwyz ansässige Unternehmen am Montag mitteilte, legte der Nettogewinn im Berichtszeitraum ebenfalls leicht zu, während das operative Ergebnis zurückging. Die Nettoeinnahmen legten um 7 Prozent auf 4,7 Mrd. Schweizer Franken zu. Der Nettogewinn stieg zwischen Juli und September um ein Prozent auf 145 Mio. Schweizer Franken, während das operative Ergebnis um 3 Prozent auf 176 Mio. Schweizer Franken zurückging.

Vorstandschef Klaus Herms sagte, die Finanzmarktkrise und die Konjunkturabkühlung hätten sich auch auf den Logistiksektor ausgewirkt. Eine Prognose für das Gesamtjahr gab Kühne & Nagel mit Verweis auf die schwierig vorherzusagende Marktentwicklung nicht ab.

Zudem kündigte das Logistikunternehmen am Montag an, den französischen Wettbewerber Alloin übernehmen zu wollen. Eine Einigung sei zwischen beiden Unternehmen bereits erzielt worden. Nun stehe noch die kartellrechtliche Genehmigung aus. Finanzielle

Details der möglichen Transaktion wurden nicht bekannt. Die in der Nähe von Lyon ansässige Alloin Group erzielt nach Angaben von Kühne & Nagel einen jährlichen Umsatz von rund 300 Mio. Euro und beschäftigt 3 000 Mitarbeiter.

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