Logistiktochter DHL
Post steckt Milliarde ins Vertriebsnetz

Die Express- und Logistiktochter der Deutschen Post will in den kommenden Jahren mehr als eine Milliarde Euro in Europa investieren. Das Vertriebsnetz von DHL soll dadurch kräftig ausgebaut werden.

HB BERLIN.Bis Ende 2008 soll die Zahl der Annahmestellen von derzeit 15 000 auf 30 000 verdoppelt werden, kündigte die Post-Tochter DHL am Donnerstag in Berlin an. Den Umfang der erforderlichen Gesamtinvestitionen bezifferte Post-Vorstandsmitglied Peter Kruse auf „gut eine Milliarde Euro“. Der Bonner Konzern erwirtschaftet mittlerweile knapp die Hälfte seines Umsatzes (2004: 43,2 Mrd. €) im Ausland.

Im Unterschied zum deutschen Heimatmarkt mit seinen mehr als 12 000 klassischen Postfilialen gehören im Ausland vor allem Supermärkte, Bahnhöfe und Wechselstuben zu den so genannten Kontaktpunkten. Bis Ende 2007 sollen es europaweit 20 000 solcher Anlaufstellen für Privat- und Geschäftskunden geben. Beispielsweise sind in Großbritannien 2000 davon geplant, in Italien 1200. Mit der vereinbarten Übernahme des britischen Unternehmens Exel rückt die Post weltweit zur Nummer Eins in der Logistikbranche auf.

In Deutschland soll in den kommenden Jahren das Angebot an Paket- Automaten erweitert werden, wo Sendungen rund um die Uhr abgegeben und abgeholt werden können. Bislang gibt es 620 solcher „Packstationen“, bis Ende 2007 sollen es rund 1000 sein. Kruse sagte auch bei mehreren größeren Unternehmen gebe es Interesse, solche Automaten auf dem Firmengelände aufzustellen.

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