Logitikbranche
TNT schnallt Gürtel noch enger

Der Logistikdienstleier TNT will noch mehr Kosten sparen. Grund: Das schwierige wirtschaftliche Umfeld. Die Nachfrage im Kerngeschäft ist deutlich eingebrochen.

HB AMSTERDAM. Der niederländische Logistiker TNT dreht wegen der Nachfrageflaute im Expressgeschäft weiter an der Kostenschraube. Bisher hatten die Niederländer zum Vorjahresquartal 135 Millionen Euro eingespart und stockten nun am Montag das Sparziel für das Gesamtjahr von 400 Millionen Euro auf 500 bis 600 Millionen Euro herauf. Unternehmenschef Peter Bakker rechnet mit weiterhin schwierigen Bedingungen im zweiten Halbjahr. Es gebe zwar Anzeichen für eine Erholung. Sie seien aber nicht stark genug, um daraus einen allgemeinen Aufschwung abzuleiten. Dennoch schüttet TNT als Zwischendividende 18 Cent je Aktie aus. An der Börse legte die Aktie zu Handelsbeginn um rund 2,8 Prozent zu.

Die Nachfrage für das Kerngeschäft Express brach ein und drückte den Gesamtumsatz von 2,809 auf 2,528 Milliarden Euro. Allerdings machte Bakker in der Expresssparte eine Talsohle aus. Im Briefgeschäft stagnierte der Umsatz bei einer Milliarde Euro, der operative Gewinn schrumpfte allerdings wegen gestiegener Rentenzahlungen und Abschreibungen von 173 auf 150 Millionen Euro.

Auch der der Gewinn vor Zinsen und Steuern sank - von 324 auf 178 Millionen Euro. Unterm Strich blieben nach 205 Millionen Euro vor einem Jahr nun noch 81 Millionen Euro.

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